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Bein verdeht

Ribéry gegen Italien verletzt ausgewechselt

Franck Ribéry gegen Luca Toni - das Spiel Frankreich gegen Italien sollte der große Showdown der beiden Bayern-Stars bei der Europameisterschaft werden. Doch auch aus Sicht des deutschen Double-Gewinners endete diese Begegnung mit einem großen Schock, bevor sie so richtig angefangen hatte.

Nach einem Zweikampf mit Gianluca Zambrotta verdrehte sich Ribéry bereits nach wenigen Minuten das linke Bein und musste nach dreiminütiger Behandlungszeit unter schlimmen Schmerzen mit der Trage vom Platz gefahren werden. Der Bayern-Star wurde direkt mit Verdacht auf eine schwere Verletzung in ein Züricher Krankenhaus eingeliefert.

Lange Pause für Ribéry?

Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, doch offenbar müssen sich der FC Bayern und sein neuer Trainer Jürgen Klinsmann auf eine Pause des Mittelfeldstars und großen Publikumslieblings einstellen.

Klubkollege Toni hatte an diesem Abend deutlich mehr Grund zur Freude. Mit 2:0 (1:0) gewannen die Italiener die Neuauflage des WM-Endspiels von 2006 gegen Frankreich und haben sich dank der Schützenhilfe der bereits qualifizierten Holländer im Spiel gegen Rumänien (2:0) doch noch das Ticket für das Viertelfinale gesichert. Dort trifft der Weltmeister auf Spanien.

Toni holt Elfmeter raus

Vor 30.585 Zuschauern im ausverkauften Züricher Letzigrund-Stadion erzielten Andrea Pirlo (25.) per Foulelfmeter - Eric Abidal brachte Bundesligatorschützenkönig Toni im Strafraum zu Fall - und Daniele de Rossi (62.) die Tore für die „Squadra azzurra“. Die „Équipe tricolore“ konnte den frühen Ausfall von Ribéry nicht kompensieren. Zudem sah Abidal nach seiner Attacke gegen Toni die Rote Karte. Willy Sagnol verfolgte all dies nur von der Auswechselbank aus.

Toni hatte wie schon in den beiden anderen Vorrundenbegegnungen gegen Holland (1:4) und Rumänien (1:1) einige Mal Pech im Abschluss und scheiterte kurz vor dem Abpfiff nur am Außenpfosten. „Gegen Spanien mache ich mein erstes Tor", versprach der Angreifer des FCB. Doch auch er wird spätestens nach dem Spiel in Gedanken bei seinem Freund Ribéry im Krankenhaus gewesen sein.

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