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Syndesmoseband-Riss

Ribery muss unters Messer

Jetzt herrscht endgültig Klarheit. Franck Ribéry hat sich am Dienstagabend beim EM-Spiel mit Frankreich gegen Italien einen Syndesmoseband-Riss im linken oberen Sprunggelenk zugezogen. Dies ergab eine Untersuchung des 25-Jährigen bei FCB- und DFB-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt am Mittwochabend im Mannschaftshotel der deutschen Nationalmannschaft in Basel.

Ribéry soll bereits am Donnerstag in München operiert werden und muss danach mit einer sieben- bis achtwöchigen Pause rechnen. Damit fällt der Mittelfeldstar aller Voraussicht nach für die ersten Runde des DFB-Pokal am zweiten Augustwochenende und wohl auch zum Bundesligastart eine Woche später aus.

Rummenigge erleichtert

Trotzdem herrschte im Lager des FC Bayern Erleichterung nach der genauen Diagnose. „Wir bedauern sehr, dass sich Franck verletzt hat, sind aber froh, dass sich die ersten schlechten Prognosen nicht bewahrheitet haben“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Unmittelbar nach dem Zwischenfall beim EM-Aus der Franzosen hatte es geheißen, Ribéry habe möglicherweise
einen Unterschenkelbruch erlitten.

Die genaue Diagnose der Verletzung war am Mittwoch lange ungeklärt. Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech berichtete am Mittag zunächst von einer schweren Verstauchung im linken Knöchel Ribérys. Allerdings hatte auch der französische Coach betont, dass noch nicht alle Untersuchungen abgeschlossen seien. Diese schloss dann Müller-Wohlfahrt ab.

Frühes Aus gegen Italien

Die Verletzung hatte sich Ribery schon in der achten Minuten beim Showdown in der EM- „Todesgruppe" C erlitten. Im Zweikampf mit Gianluca Zambrotta war der Bayern-Profi unglücklich gestürzt und hatte sich dabei das Knie verdreht. Ribery wand sich minutenlang mit schmerzverzerrtem Gesicht und wurde anschließend in ein Züricher Krankenhaus gebracht.

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