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Ribéry verspricht Toni heißen Kampf

Franck Ribéry und Luca Toni – mit ihren Toren und ihren starken Leistungen hatten sie maßgeblichen Anteil am Erfolg des FC Bayern in der letzten Saison. Am Dienstagabend stehen sich die beiden Superstars, die längst eine dicke Freundschaft miteinander verbindet, bei der Europameisterschaft als große Konkurrenten gegenüber.

Im letzten Gruppenspiel kämpfen Ribérys Franzosen und Tonis Italiener um die letzte Chance für den Viertelfinaleinzug. Nur der Sieger in der Neuauflage des WM-Endspiels von 2006 hat noch Hoffnungen auf den Einzug in die K.o.-Runde, muss aber zudem auf Schützenhilfe der Holländer gegen Rumänien hoffen. Letztgenannte würden mit einem Sieg Italien und Frankreich auf die Heimreise schicken.

Glückloser Turnierverlauf für beide

„Das wird ein heißer und harter Kampf", kündigte Ribéry an, der sich sicher ist: „Wenn wir Toni stoppen, haben wir eine gute Chance.“ Für den ist die Konstellation vor dem alles entscheidenden letzten Spiel in der Todesgruppe C ein Alptraum: „Alles, nur das nicht", hatte der Bundesligatorschützenkönig vor dem Turnier gehofft: „Gegen Franck will ich nicht mehr auf Punkte angewiesen sein."

„Ich glaube fest an den Einzug ins Viertelfinale", sagt der 31-Jährige, der im Gegensatz zu seiner treffsicheren Saison beim FCB (39 Tore in 46 Pflichtspielen) im bisherigen Turnierverlauf noch leer ausgegangen ist. Nicht viel besser erging es Ribéry. Beim 0:0 gegen Rumänien setzte ihn Trainer Raymond Domenech auf der falschen Position ein. Beim 1:4 gegen Holland war er zwar bester Spieler seiner Mannschaft, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.

Austausch per SMS

„Den Schock haben wir überwunden", sagt Ribéry, der hofft, dass Toni „nicht ausgerechnet gegen uns sein erstes Tor macht." Ihre Freundschaft leide im Übrigen unter dem Duell im Zuricher Letzigrundstadion nicht. Ribéry verriet: „In den letzten Tagen haben wir uns regelmäßig SMS geschickt."

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