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Den Henkelpott im Visier

Bayern wollen in der CL angreifen

Vier Mal hat der FC Bayern seit 2003 das Double gewonnen und seine nationale Vormachtstellung weiter ausgebaut. International hingegen sieht die Bilanz nicht so rosig aus. Seit 2001 und dem Gewinn der Champions League ging es in der „Königsklasse“ nie weiter als bis zum Viertelfinale. Und auch im UEFA-Cup war in der letzten Saison im Halbfinale Endstation. Doch das soll sich schon bald ändern.

Mit seinem neuen Trainer Jürgen Klinsmann bläst der Rekordmeister wieder zum Angriff auf Europa und hat das Finale in der Champions League am 27. Mai in Rom ins Visier genommen. „Wir messen uns mit der Spitze und müssen uns international beweisen. Und wir werden alles versuchen, beim Finale in Rom auf dem Platz zu stehen. Das ist unser Ziel“, sagte Klinsmann am Dienstag bei der offiziellen Saisoneröffnung des Rekordmeisters.

Auch Borowski heiß auf die Champions League

Dabei wurde der Öffentlichkeit auch das neue Champions-League-Outfit der Bayern vorgestellt. Ganz in Weiß und mit roten Streifen auf Trikot, Stutzen und kurzer Hose wollen sich Klinsmann und seine Mannschaft mit den Topklubs aus England, Spanien und Italien messen. „Ich freue mich auf die neue Saison und auf die Champions League. Da wollen wir einiges erreichen und Akzente setzen“, betonte Neuzugang Tim Borowski.

Aber nicht nur Trainer und Mannschaft haben den 27. Mai 2009 fest ins Visier genommen. „Wir alle haben diesen Traum, aber wir träumen ihn nicht alleine. Viele andere Klubs haben ihn auch. Es wird wahnsinnig schwer“, warnte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor allzu großer Euphorie, „aber wir haben in diesem Jahr alles getan, um international anzugreifen. Und an einem guten Tag haben wir gegen jede Mannschaft der Welt eine Chance.“

Kahn traut FCB viel zu

Oliver Kahn traut seinen Ex-Kollegen jedenfalls einiges zu: „Man darf den UEFA Cup nicht als Maßstab nehmen. In der Champions League wird die Mannschaft ganz anders auftreten. Rom: Warum nicht? Es ist alles möglich, auch das Endspiel.“ Der ehemalige Bayern-Kapitän nannte Spieler wie „Philipp Lahm, Lukas Podolski oder Bastian Schweinsteiger“, die in den letzten Monaten „einen weiteren Schritt nach vorne gemacht haben, das ganze Team hat sich weiterentwickelt. Ich denke, dass der FC Bayern sehr weit kommen kann."

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