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Japan-Reise

Die Bayern erwartet ein echter Prüfstein

Fast 10.000 Kilometer, zwölf Stunden Flug und sieben Stunden Zeitunterschied trennen München von Tokio - „es ist schon Stress“, sagte Uli Hoeneß vor dem 75-Stunden-Trip des FC Bayern nach Japan. Die Strapazen nimmt der FC Bayern aber gerne auf sich, um seinem Partner Urawa Red Diamonds einen Besuch abzustatten. Zum dritten Mal bereits seit 2005 bricht der deutsche Rekordmeister daher am Dienstagnachmittag auf ins „Land der aufgehenden Sonne“.

„Wenn man sich entscheidet, ein Global Player zu sein, dann muss man ab und zu auch dorthin fahren, wo die internationalen Gegner sind“, betonte Hoeneß, der die 39-köpfige Delegation des FC Bayern anführt. Von der Mannschaft blieben die angeschlagenen Franck Ribéry, Luca Toni, Tim Borowski, Martin Demichelis und Hans Jörg Butt in München, zudem fehlen die Olympioniken José Ernesto Sosa und Breno. Dafür sind die Nachwuchsspieler Mehmet Ekici und Thomas Müller mit in die Lufthansa-Maschine der Bayern gestiegen.

Vorletzter Test

Sicherlich sei die Reise „vom Zeitpunkt her nicht ideal“, meinte Jürgen Klinsmann im Gespräch mit fcbayern.de. Man wolle aber das Beste aus der Situation machen. „Wir respektieren die Partnerschaft mit den Urawa Red Diamonds“, sagte Klinsmann, „dieser Termin stand schon seit einem Jahr fest, da wusste noch keiner so recht, wie es mit der Vorbereitung nach der Europameisterschaft ausschaut.“

Der FCB-Chefcoach kann den Besuch in Japan immerhin für ein ernsthaftes Testspiel nutzen. Am Donnerstag (12.30 Uhr MEZ) fordern die Urawa Red Diamonds den FC Bayern zum Duell. Für die Münchner ist es der vorletzte Test vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Rot-Weiß Erfurt zehn Tage später. „Die Japaner sind mitten in der Saison und gut drauf, das ist eine der besten Mannschaften Asiens“, sagte Klinsmann.

Kein großer Jetlag

Aktuell sind die „Roten Diamanten“ Zweiter der japanischen J-League, im vergangenen Jahr gewann das Team des deutschen Trainers Gert Engels die Vizemeisterschaft und triumphierte in der asiatischen Champions League. „Die werden sehr ehrgeizig sein“, glaubt Hoeneß, dass die Partie für den FCB ein echter Prüfstein vor dem Pflichtspielstart sein wird.

Außer dem Testspiel gegen den Partnerklub steht für die Bayern auch Training und ein Turnier mit Kindern auf dem Programm. Nach zwei Nächten in Tokio geht es dann am Freitag zurück nach München. Ganz bewusst habe man die Reise so kurz wie möglich gehalten, sagte Hoeneß. „Dann gibt es keinen großen Jetlag.“ Der Manager weiß, wovon er redet. Für ihn und den FC Bayern ist es ja nicht der erste Trip nach Japan.

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