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Training und Testspiele

Eine Vorbereitung in mehreren Gruppen

Am Samstagmorgen waren sie noch alle zusammen. Um 10.30 Uhr bat Jürgen Klinsmann seinen bis auf den verletzten Franck Ribéry und Olympia-Teilnehmer José Sosa kompletten Kader zum Training an die Säbener Straße. Anschließend gab es noch für alle ein gemeinsames Mittagessen, doch dann teilten sich die Wege.

Chefcoach Klinsmann fuhr mit dem Gros des Teams per Mannschaftsbus zum Einweihungsspiel des Gerd-Müller-Stadions nach Nördlingen. Über 10.000 Fans sahen dort ein munteres Spielchen und acht schöne Tore des Rekordmeisters, der direkt nach dieser Partie zum nächsten Testspiel nach Amberg aufbrach.

Drei EM-Nachzügler fahren nach Amberg

Nicht mit dabei waren auf dieser Fahrt quer durch Bayern waren die sieben EM-Nachzügler um Neuzugang Tim Borowsk, die erst am Donnerstag ins Training eingestiegen waren. Auch Luca Toni, der am Dienstag die Vorbereitung gestartet hatte, blieb an diesem Wochenende in München und absolvierte gemeinsam mit den anderen unter der Regie von Co-Trainer Nick Theslof und Fitness-Chefcoach Oliver Schmidtlein drei intensive Einheiten.

Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Hamit Altintop bildeten praktisch eine dritte Gruppe. Am Samstag trainierten sie an der Säbener Straße und am Sonntag spielten sie beim 11:1(5:1)-Sieg gegen den Fanklub Nabburg eine Halbzeit lang. Podolski und Altintop erzielten dabei jeweils ein Tor, Schweinsteiger scheiterte mit einem Strafstoß.

Spätestens in Köln erstmals komplett

Der Grund für diese Aufteilung des Bayern-Kaders waren die unterschiedlichen Termine für den Trainingsbeginn. Während Mark van Bommel und Co. schon am 30. Juni die Vorbereitung auf die neue Saison aufnahmen, haben die deutschen Nationalspieler wie Philipp Lahm erst knapp ein halbes Dutzend Einheiten absolviert. Für Klinsmann waren es auf jeden Fall zu wenige, um in einem Testspiel „schon 100 Prozent zu gehen“.

Aus demselben Grund hatte der neue Bayern-Coach vor einer Woche beim Testspiel in Lippstadt auf Lucio, Martin Demichelis und Willy Sagnol verzichtet. Alle drei waren ebenfalls erst wenige Tage zuvor aus dem Urlaub zurück gekommen und trainierten intensiv statt zu spielen. Spätestens am kommenden Samstag im Testspiel beim 1. FC Köln dürfte Klinsmann erstmals seinen kompletten Kader berücksichtigen.

Hoeneß sehr zufrieden

Derweil hat Bayern-Manager Uli Hoeneß nach den ersten drei Arbeitswochen von Klinsmann in München ein positives Zwischenfazit gezogen. „Bislang läuft es total reibungslos“, sagte Hoeneß und betonte: „Wir sind sehr zufrieden.“

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