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Motivierter Heimkehrer

Jansens Ziele sind 'noch höher'

Eine Aussicht wie auf einer Postkarte bietet sich Marcell Jansen, wenn er aus dem Fester seines Hauses blickt. Das ehemalige „Fohlen“ aus Mönchengladbach hat sich einen idyllischen Wohnort ausgesucht. In einem südlich gelegenen Münchener Vorort genießt der Abwehrspieler in der Nähe eines Gestüts die ländliche Ruhe. Ein wenig hektischer ging es da an seinen ersten Arbeitstagen nach der Europameisterschaft beim FC Bayern zu.

Denn es hat sich einiges verändert an der Säbener Straße: das neue Leistungszentrum („Sensationell!“), neue Kollegen und neue Trainer. Doch kein Problem für Marcell Jansen, der sich auf Anhieb wohlfühlte. „Die EM ist abgehakt. Jetzt geht es weiter“, sagte er hoch motiviert mit Blick auf die kommende Saison.

Voller Ehrgeiz

In der vergangenen Spielzeit lief es nicht immer ganz so rund für den 22-Jährigen. In der Vorrunde gehörte er zur Stammelf des FCB, dann verletzte er sich Mitte November schwer am Sprunggelenk. Erst nach rund dreimonatiger Auszeit kehrte er in den Kader zurück und brauchte danach seine Zeit, um wieder seinen Rhythmus zu finden. „Man kann keine Wunder vollbringen, wenn man lange verletzt ist“, erklärte Jansen, „viele Leute vergessen, dass man dreieinhalb Monate verletzt war.“

Für die neue Saison wünscht sich Jansen deshalb, sich „erstmal nicht zu verletzen“. Der Rest würde dann „ganz von alleine kommen“. Mit Philipp Lahm hat er auf der Position des Außenverteidigers zwar einen starken Konkurrenten, doch das ist für Jansen kein Grund zurückzustecken. „Wir haben eine große Konkurrenzsituation, man muss nur positiv damit umgehen“, sagte er, „wenn jeder sein Leistung bringt, wird auch jeder zu seinen Einsätzen kommen. Ich verstecke mich vor keinem.“

Selbstbewusst und voller Tatendrang will Jansen in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern noch eine Schippe drauf legen. Als WM-Dritter, Vize-Europameister und Double-Gewinner mit dem FCB hat der 22-Jährige „schon viel erlebt“, wie er selbst meinte, „doch meine Ziele sind noch höher. Ich gebe mich nie zufrieden.“

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