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'Die perfekte Oase'

Neues Leistungszentrum begeistert FCB

Am Freitag hat auch Zé Roberto das neue Leistungszentrum des FC Bayern kennen gelernt. An seinem ersten Arbeitstag nach dem Sommerurlaub traute der Brasilianer seinen Augen kaum, als er am Morgen von Teammanager Christian Nerlinger durch das ehemalige Profihaus geführt wurde. „Alles ist anders, alles ist sehr modern“, schilderte er fcbayern.de seine ersten Eindrücke. „Unglaublich, was hier in so kurzer Zeit geschaffen wurde.“

Tatsächlich sind seit dem Beginn der Umbauarbeiten des ehemaligen Profihauses am 19. Mai nur sechs Wochen vergangen, bis das Leistungszentrum am vergangenen Montag von Mannschaft und Trainern bezogen wurde. Noch wird zwar in manchen Ecken gehämmert, gebohrt und gesägt, Mitte nächster Woche wird das neue „Schmuck- und Herzstück des Klubs“ (Jürgen Klinsmann) aber zu 100 Prozent fertig sein.

Weltweit einzigartig

Schon vor dem Abschluss der Bauarbeiten hat das Leistungszentrum alle „restlos begeistert“, wie Klinsmann erzählte. „Das ist einzigartig auf der Welt, das hat kein Real Madrid, kein Barcelona. Da sind wir echt stolz drauf“, sagte der neue Cheftrainer, von dem der Impuls für den Umbau ausging. „Als mir bei meiner Vorstellung im Januar mitgeteilt wurde, dass sich die Räumlichkeiten an der Säbener Straße verändern, ging bei mir eine kleine Glühlampe hoch und ich habe gesagt: Stopp, das wäre vielleicht eine Chance, ein Leistungszentrum zusammenzubasteln.“

Vom FC Bayern erhielt Klinsmann volle Unterstützung für das Projekt, das am Ende alle Erwartungen übertroffen hat. „Ich habe mir viel vorstellen können, bin aber total überwältigt, was da entstanden ist“, sagte Uli Hoeneß, der Klinsmann öffentlich „ein großes Lob“ aussprach. „Denn er ist der spiritus rector dieser Geschichte.“ Karl-Heinz Rummenigge meinte: „Wir sind alle begeistert. Wir haben die perfekte Oase für unsere Spieler geschaffen, um die Konzentration zu 100 Prozent auf den Fußball zu lenken.“

Alles für die Leistungsoptimierung

Genau dafür ist das Leistungszentrum da. Auf 2.000 Quadratmetern ist alles dafür ausgerichtet, die Spieler, ganz nach Klinsmanns Vorstellungen, auf und außerhalb des Platzes weiterzuentwickeln. „Das neue Zentrum erlaubt uns, einzeln auf die Spieler einzugehen und sie nach vorne zu bringen“, erzählte der Cheftrainer, dessen Planungen unter anderem von den so genannten Player-Lounges US-amerikanischer NFL- und NBA-Klubs inspiriert wurden.

Grundkonzept der Umbaumaßnahmen war die Schaffung großer Flächen. „Wir haben im Prinzip alle Wände herausgerissen, die wir herausreißen durften“, erzählte Klinsmann, der Jürgen Meißner mit der Leitung des Projekts betraute. Dieser hatte schon zur WM 2006 das Mannschaftshotel der deutschen Nationalmannschaft für Klinsmann umgestaltet. „Es sollte eine bestimmte Großzügigkeit rein“, erzählte Meißner fcbayern.de über seine Arbeit an der Säbener Straße, „alles erhielt eine Art Loftcharakter, alle Räume können eingesehen werden.“

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