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Rückkehr nach Köln

Podolski freut sich auf sein Heimspiel

Für den FC Bayern ist es ein weiterer Test in der Saisonvorbereitung, für Lukas Podolski hingegen die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Wenn der Rekordmeister am Samstag im voraussichtlich ausverkauften RheinEnergieStadion auf den 1. FC Köln trifft (Anstoß 18.00 Uhr, Highlights ab 21.00 Uhr bei FCB.tv) kommt es für den Nationalspieler zum ersten sportlichen Wiedersehen mit seinem Heimatverein seit seinem Wechsel nach München im Sommer 2006.

„Ich freue mich sehr auf morgen“, sagte „Poldi“ am Freitag mit Hinblick auf die Partie in Köln. Wegen der Folgen einer Knieoperation hatte der 23-Jährige beim eigentlichen Abschiedsspiel vor fast genau einem Jahr noch verletzt zuschauen müssen. Umso größer ist nun die Freude, gegen seinen Ex-Klub aktiv ins Geschehen eingreifen zu dürfen. „Er wird die Gelegenheit haben, von Anfang an zu spielen und sich auszutoben“, kündigte Trainer Jürgen Klinsmann im Gespräch mit fcbayern.de an.

Den Tag genießen

Für Podolski sei dies „ein besonderes Spiel“, so Klinsmann weiter. „Lukas kommt nach Hause, er hat eine enge Bindung zum Klub. Das ist der Verein, bei dem er groß geworden ist, wo ihn die Fans ins Herz geschlossen haben, fast schon vergöttern“, weiß der 43-Jährige um die Bedeutung der Partie für seinen Angreifer. Darum solle er „den Tag genießen, denn abends sitzt er wieder mit uns im Flieger nach München.“

Zwar wolle man Podolski bei seiner Rückkehr auch ein „schönes Spiel mitgeben“, doch das Hauptaugenmerk bei der Partie gegen den Bundesliga-Aufsteiger liegt woanders. Nach fast vier Wochen Vorbereitung sei es in erster Linie „interessant zu sehen, wie die Spieler auf die hohen Belastungen reagieren“, so Klinsmann weiter. Das gelte vor allem auch für die EM-Teilnehmer, die sich erst seit einer Woche im Training befinden.

Keine Karnevalsveranstaltung

Nach der 1:2-Niederlage im T-Home-Supercup gegen Borussia Dortmund wäre ein Sieg bei den Rheinländern zwar eine schöne Sache, „aber wenn es nicht klappen sollte, dann ist es kein Beinbruch“, erklärte Klinsmann. „Unsere Trainingsarbeit ist darauf ausgelegt, dass wir Mitte August anfangen, ein paar Früchte zu ernten.“ Aus diesem Grund bat Klinsmann seine Spieler auch am Freitag bei hochsommerlichen Temperaturen zu zwei intensiven Trainingseinheiten.

„Für uns ist das Spiel ein weiterer Test“, umriss auch Podolski die Bedeutung der Partie. Natürlich wolle man das Spiel auch gewinnen, „das ist ja schließlich keine Karnevalsveranstaltung“, wichtiger sei aber, allmählich wieder in Form zu kommen. „So langsam kommt der Rhythmus wieder, die Spiele tun uns gut“, meinte Podolski weiter.

Verrückt nach Poldi

Neben Podolski freut sich auch Christian Lell, von 2004 bis 2006 für zwei Jahre vom FCB an die „Geißböcke“ ausgeliehen, auf das Spiel in der Domstadt. „Ich habe viel erlebt in Köln: Aufstieg, Abstieg, drei Trainer in zwei Jahren“, erinnerte sich Lell an turbulente Zeiten am Rhein. Am Samstag hofft der Rechtsverteidiger auf eine weitere Steigerung gegenüber dem Spiel in Dortmund. „Ich hoffe, dass wir besser, kompakter spielen und ein erstes Zeichen setzen.“ Der Euphorie um Podolski (Lell: „Alle sind verrückt nach Poldi“) würde das in der Domstadt keinen Abbruch tun.

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