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Dritte Liga

Saba: 'Wir haben keine Angst'

Christian Saba ist das Urgestein in der zweiten Mannschaft des FC Bayern. Seit 1995 spielt der Ghanaer für den FCB II, unterbrochen nur von zwei Jahren, in denen er nach Berlin und Bielefeld ausgeliehen war. Mit seiner Erfahrung ist der 29-Jährige eine Ausnahme im jungen Team von Trainer Hermann Gerland. Im Interview mit fcbayern.de warf der Innenverteidiger einen Blick in die Premierensaison der Dritten Liga, die am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin beginnt.

Das Interview mit Christian Saba:

fcbayern.de: Am Sonntag startet der FCB II in die Dritte Liga. Wie stark ist die neue Klasse?
Christian Saba: „Fast alle Mannschaften, die in der Dritten Liga an den Start gehen, wollen in die Zweite Liga aufsteigen. Die Liga ist also sehr stark. Es wird für uns schwieriger als letztes Jahr in der Regionalliga.“

fcbayern.de: In der vergangenen Saison drehte sich alles um die Qualifikation für die Dritte Liga. Wie sind die Aussichten für die neue Saison?
Saba: „Letzte Saison war nicht einfach, aber wir haben unser Ziel erreicht. Die Dritte Liga wird auch nicht einfach werden, aber wir sind sehr gut vorbereitet. Wir haben viele junge, gute Spieler, die sich im Laufe der Saison noch weiter steigern werden.“

fcbayern.de: Was sind Eure Ziele für die neue Spielzeit?
Saba: „Wir wollen die Klasse halten und das wird uns auch gelingen. Ich glaube, dass wir sogar vorne mitspielen können. Wenn alles passt, könnte ein Platz unter den ersten Fünf schon drin sein.“

fcbayern.de: Welche Mannschaften werden dabei Eure schärfsten Konkurrenten sein?
Saba: „Das ist schwer zu sagen. Ich habe die anderen Mannschaften noch nicht spielen sehen. Aber wir schauen auch nur auf uns. Wir trainieren optimal, jeder ist sehr diszipliniert. Wir hatten bisher eine sehr gute Vorbereitung. Man wird sehen, wie es in der Dritten Liga läuft.“

fcbayern.de: Ihr hattet sehr viele Neuzugänge aus der eigenen Jugend. Wird die mangelnde Erfahrung ein Problem sein?
Saba: „Das glaube ich nicht. Die jungen Spieler sind gut. Trotzdem müssen sie immer noch dazulernen. In den Vorbereitungsspielen wurden kaum Fehler gemacht, ein paar kleine vielleicht, aber das ist normal, jeder macht mal Fehler. In zwei bis drei Monaten werden die jungen Spieler noch besser sein.“

fcbayern.de: Wie haben sich denn die Neuzugänge bisher integriert?
Saba: „Super, die Stimmung im Team ist wirklich sehr gut. Wir machen auch viel privat zusammen. Es könnte nicht besser sein.“

fcbayern.de: Du bist ja im Vergleich zu vielen Deiner Teamkollegen ein Urgestein bei den Amateuren. Wie sieht denn Deine persönliche Zukunft aus?
Saba: „Ich kann mir vorstellen, nach diesem Jahr noch vier Jahre zu spielen und hier auch meine Fußballkarriere zu beenden. Ich bin schon so lange hier. Der FC Bayern ist wie eine Familie für mich. Mir gefällt es hier sehr gut.“

fcbayern.de: Das wird wahrscheinlich auch an Hermann Gerland liegen, mit dem Du ja schon lange zusammenarbeitest. Wie ist denn der „Tiger“ so?
Saba: „Er ist ein sehr guter Trainer. Was er macht, ist so auch in Ordnung. Gerade mit jungen Leuten muss man viel arbeiten und ab und zu auch ein bisschen strenger sein. Trotzdem haben wir auch viel Spaß im Team. Aber wenn Arbeit ist, dann ist Arbeit. Das habe auch ich immer so gesehen.“

fcbayern.de: Am Sonntag geht es los, gegen Union Berlin habt Ihr keinen leichten Auftakt.
Saba: „Das stimmt, aber wir haben keine Angst vor den Gegnern. Denn wir sind der FC Bayern München. Wir haben genug Selbstvertrauen. Wir gehen immer raus und geben alles.“

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