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Ribéry im Soll

Toni und Borowski müssen weiter pausieren

Luca Toni, Franck Ribéry, Tim Borowski und Hans Jörg Butt - unter anderem ohne dieses namhafte Quartett ist der FC Bayern am Dienstagnachmittag zum Testspiel-Trip nach Tokio aufgebrochen. Als Jürgen Klinsmann mit seiner Mannschaft die Lufthansa-Maschine mit Destination japanischer Hauptstadt bestieg, absolvierten diese vier verletzten oder angeschlagenen Spieler an der Säbener Straße ihr Reha-Programm.

„Sie werden in den nächsten Tagen intensive Aufbauarbeit betreiben und danach richtig kaputt sein“, berichtete Klinsmann fcbayern.de kurz vor dem Abflug. Dabei werden Toni und Co. von den Fitness-Trainern Oliver Schmidtlein und Darcy Norman sowie den beiden Physiotherapeuten Fredi Binder und Giovanni Bianchi betreut. Je nach Verletzungsgrad arbeiten die vier Rekonvaleszentem mit unterschiedlichen Belastungen auf dem Fahrradergometer oder bei Stabilisations- und Kraftausdauer-Übungen.

Ribéry noch mit Gipsbein

Am wenigsten kann derzeit natürlich Franck Ribéry machen, der nach seinem Syndesmosebandriss immer noch einen Gips tragen muss. Voraussichtlich am kommenden Freitag wird dem Franzosen dann wie ursprünglich geplant nach knapp sechs Wochen durch einen operativen Eingriff die Befestigungsschraube im Fußgelenk entfernt. Anfang oder Mitte September möchte Ribéry wieder fit sein. Am weitesten ist dagegen Butt, der nach muskulären Problemen seit dem Wochenende wieder im Lauftraining ist.

Die Chancen auf ein Mitwirken von Butt, Borowski und auch Toni am 5. August beim Spiel um den Franz-Beckenbauer-Cup schätzt Klinsmann als „sehr, sehr gering“ ein. Erst ab Anfang der nächsten Woche werde „einer nach dem anderen“ auf dem Platz zurückkehren und das Aufbautraining forcieren, wie der neue Bayern-Coach ankündigte. Damit scheint auch ein Einsatz im Pokalspiel am 10. August in Erfurt fraglich.

Deja-vu-Erlebnis für Toni

Toni kennt diese Situation bereits aus der Vorsaison, als er während der Sommervorbereitung wegen eines Faserrisses in der Bizepssehne des Wadenbeinköpfchen ebenfalls länger pausieren musste und auch in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Wacker Burghausen fehlte. Wenige Tage darauf schoss er das erste Bayern-Tor der neuen Bundesliga-Saison beim 3:0-Auftaktsieg gegen Hansa Rostock.

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