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'Ich gebe mein Bestes'

Van Buyten startet nicht unvorbereitet

Die Rückkehr nach München muss für Daniel van Buyten so etwas gewesen sein wie die Versetzung ins Paradies. Der 1,96 Meter große „Abwehrturm“ ist dafür bekannt, dass er seinen Körper hegt und pflegt - im neuen Leistungszentrum mit seinen modernen Fitness- und Kraftgeräten kann er das besser denn je. „Ich bin positiv überrascht“, schilderte er seine ersten Eindrücke vom umgebauten ehemaligen Profihaus, „um professionell zu arbeiten, ist es super hier.“

Unter Jürgen Klinsmann werde viel individuell trainiert, berichtete Van Buyten. „Jeder versucht, seine persönliche Schwachstelle zu verbessern. Das gibt einem dann ein paar Prozente mehr auf dem Platz“, sagte der 30-Jährige, der im Kraftraum derzeit besonders seinen Gesäßmuskel trimmt. Beim Fitnesstraining auf dem Platz läuft er ohnehin - wie in jeder Vorbereitung - vorneweg.

Kampf um die Plätze

„Eine kleine Basis“ habe er sich schon im Urlaub erarbeitet, erzählte der Belgier. „Ohne Training kann ich nicht.“ In den letzten zehn Tagen vor dem Trainingsstart zog er daher ein persönliches Fitnessprogramm durch. Gut vorbereitet hat Van Buyten nun den Kampf um die Stammplätze aufgenommen, und der ist in der Innenverteidigung vielleicht sogar noch härter als in der letzten Saison.

Neben Martin Demichelis und Lucio ist in der neuen Spielzeit auch Breno ein vollwertiger Rivale Van Buytens. „Natürlich gibt es einen großen Konkurrenzkampf. Das gehört dazu, damit beschäftige ich mich aber nicht“, meinte der 30-Jährige, „ich gebe einfach mein Bestes im Training, dann bekommt man auch seine Chance. Wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Wichtig ist, dass man am Ende sagen kann, man hat alles gegeben.“

Glücklich in München

27 Pflichtspiele hat Van Buyten in der letzten Spielzeit für den FC Bayern bestritten, oft musste er jedoch Demichelis und Lucio den Vortritt lassen. Ein Abschied vom FC Bayern nach der Saison kam für ihn dennoch nicht in Frage. „Ich wollte wissen, ob der FC Bayern mit mir weiter arbeiten möchte, und es kam eine sehr positive Rückmeldung - das hat gut getan, denn ich fühle mich hier glücklich“, sagte er, „ich stehe jeden Tag auf und habe Lust zu trainieren.“ Im neuen Leistungszentrum mehr denn je.

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