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Erfurter Lehren

Bayern fassen sich 'an die eigene Nase'

Vor dem Spiel hatte die Erfurter Vereinsführung Uli Hoeneß zu einer gemütlichen Tasse Kaffee eingeladen, danach ruhte 90 Minuten lang die Gastfreundschaft der Thüringer. In der ersten Runde des DFB-Pokals lieferte der Drittligist dem FC Bayern einen leidenschaftlichen Kampf. „Die haben eine tolle Leistung geboten, sind total über sich hinausgewachsen. Dazu kann man nur gratulieren“, verteilte Hoeneß nach dem knappen 4:3 (2:1)-Sieg des FCB in Erfurt Komplimente an die Gastgeber. Weniger erfreut war der Bayern-Manager allerdings über die Leistung der eigenen Mannschaft.

Mit einer Portion Humor attestierte der Bayern-Manager seiner Elf zwar „einen schönen Schritt nach vorne“ im Vergleich zum Erstrundenspiel in Burghausen vor einem Jahr. „Da mussten wir in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen, jetzt haben wir souverän 4:3 gewonnen.“ Doch Hoeneß wusste: Im Steigerwaldstadion hatte sich der Titelverteidiger und Rekordpokalsieger nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

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