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Ligastart

Bayern ohne Toni gegen Hamburg

Am Mittwochvormittag schwitzte Luca Toni wieder alleine. Auf dem „Fünfer“, dem Nebenplatz der Profis, lief er einsam seine Bahnen, während die Mannschaft auf dem „Einser“ trainierte. Knapp drei Wochen nach seinem Muskelfaserriss in der Wade ist der Italiener noch nicht voll belastbar, der Bundesligastart am Freitag gegen den Hamburger SV kommt für ihn zu früh. „Luca wird uns noch fehlen“, teilte Jürgen Klinsmann mit.

„Man muss Luca ein bisschen Zeit geben“, warnte Miroslav Klose vor einem verfrühten Einsatz seines Sturmpartners, „damit er zwei Wochen später nicht wieder ausfällt.“ Die notwendige Zeit für das Aufbautraining erhält Toni. Klinsmann plant mit ihm erst für das Auswärtsspiel in Dortmund kommende Woche. „Wir haben große Hoffnung, dass er in Dortmund dabei sein kann.“

Sorgen bereitet zwei Tage vor dem ersten Ligaspiel Hamit Altintop. „Hamit hat Probleme mit dem rechten Sprunggelenk“, berichtete Klinsmann. Beim Pokalspiel in Erfurt am vergangenen Sonntag klagte der türkische Nationalspieler über Schmerzen, die offenbar von einer Metallplatte herrühren, die ihm nach seinem Mittelfußbruch Ende März eingesetzt worden war. Gegen den HSV dürfte Altintop aber einsatzfähig sein.

Gute Nachrichten gab es von Tim Borowski. Der Mittelfeldspieler ist laut Klinsmann „einen Schritt weiter“ als Luca Toni und steht nach überstandener Knieverletzung schon gegen den HSV wieder zur Verfügung. „Tim ist voll im Mannschaftstraining, voll belastbar und kann am Freitag dabei sein“, sagte der Trainer, der aber auch auf Borowskis Nachholbedarf nach fast drei Wochen Pause hinwies: „Er hat noch viel Arbeit vor sich.“

Zurückgreifen kann Klinsmann gegen Hamburg zudem auf Marcell Jansen. Der Linksverteidiger hat seine Rückenprobleme überwunden und trainierte am Mittwoch erstmals wieder mit der Mannschaft. „Er ist wieder voll belastbar und kann am Freitag mit in den Kader“, sagte Klinsmann. Auch Hans Jörg Butt (Muskelverletzung) macht Fortschritte. Nach Auskunft des FCB-Cheftrainers soll der Torwart kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Langsam lichtet sich also das Bayern-Lazarett. „Im Vergleich zum Pokalspiel in Erfurt sind wir ein kleines Stück weiter“, meinte Klinsmann angesichts der Rückkehr von Borowski und Jansen in den Kader. Mit Toni, Franck Ribéry, Willy Sagnol, Martin Demichelis, José Ernesto Sosa und Breno fallen aber weiter sechs Mann aus.

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