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Ausfall Nr. 8

Bayern ohne Toni nach Erfurt

Fesch sahen sie aus, die Bayern. Partner Hugo Boss kleidete Spieler, Trainer, Betreuer und Offizielle am Donnerstag mit den neuen Klub-Anzügen ein. Beim Pflichtspielauftakt am Sonntag in Erfurt wird das neue Outfit erstmals getragen werden, auf dem Platz allerdings passt der Anzug des FC Bayern noch nicht.

Am Donnerstag musste Jürgen Klinsmann Ausfall Nummer acht hinnehmen. „Das Spiel kommt für Luca zu früh“, sagte der FCB-Chefcoach den Einsatz von Luca Toni endgültig ab. Der Italiener laboriert weiterhin an einer Wadenverletzung. Zudem fehlen Franck Ribéry (Syndesmoseband), Martin Demichelis (Unterschenkel), Willy Sagnol (Achillessehne), Hans Jörg Butt (Muskelverletzung), Tim Borowski (Knie), Sosa und Breno (beide bei Olympia).

Siegeswille ungebrochen

Trotz der langen Ausfallliste lässt sich Klinsmann vor der Partie gegen den Drittligisten aber nicht aus der Ruhe bringen. „Sicherlich sind die vielen Verletzungen unangenehm“, meinte der Bayern-Trainer, „aber wir spüren keinen Druck und machen das Beste daraus. Wir wollen dennoch die Ergebnisse einfahren.“

Der Siegeswille des Rekordpokalsiegers vor dem Erstrundenspiel in Erfurt ist also ungebrochen. Nur in der Auswahl des Spielsystems haben die vielen Ausfälle Folgen. „Ohne Demichelis kann ich kein 3-5-2 spielen lassen“, sagte Klinsmann, der seine Mannschaft in der Vorbereitung diese taktische Alternative zum 4-4-2 einstudieren ließ.

Verstärkung aus der zweiten Mannschaft

Personell gehen Klinsmann die Alternativen allerdings nicht so schnell aus. Der FCB-Trainer könnte in Erfurt nämlich auch auf Thomas Müller, Holger Badstuber sowie Deniz Yilmaz aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Zudem scheint Bastian Schweinsteiger seine Grippe überstanden zu haben. Am Donnerstag nahm er erneut voll am Mannschaftstraining teil.

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