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Go for gold

Breno und Sosa im Duell ums Finale

Das Traum-Halbfinale beim Olympischen Fußballturnier der Männer ist perfekt. In der Vorschlussrunde um den Einzug ins Finale kommt es am 19. August in Peking zum Duell den beiden Topfavoriten Argentinien und Brasilien. Zugleich bedeutet diese Partie auch das Aufeinandertreffen der beiden Bayern-Profis Breno und José Ernesto Sosa.

Beide Teams taten sich in ihren Viertelfinalspielen schwer und mussten jeweils in die Verlängerung, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Während sich Titelverteidiger Argentinien mit 2:1 gegen die Auswahl der Niederlande, bei der der ehemalige Bayern-Stürmer Roy Makaay verletzt ausfiel, gewann, setzte sich der Rekord-Weltmeister mit 2:0 gegen Kamerun durch.

Sosa ohne Einsatz

Vor 51.366 Zuschauern in Shanghai begannen die „Gauchos“, bei denen Sosa diesmal 120 Minuten auf der Bank saß, verhalten, während die „Oranjes“ selbstbewusst und offensiv zu Werke gingen. Das erste Tor schossen aber die Südamerikaner in Person von Lionel Messi, der einen Abwehrfehler mit einer feinen Einzelleistung zur 1:0-Führung abschloss (14. Minute).

Die Niederländer konterten und kamen in der 36. Minute durch einen Abstaubertreffer von Otman Bakkal zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang boten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Die besten Chancen vergaben Agüero (48., 54.) und Pareja (85.) auf Seiten der Argentinier sowie Drenthe (87.) und Babel (90.). In der Verlängerung traf Angel di Maria (105.) nach genialem Zuspiel von Messi zum viel umjubelten Sieg.

Noch ohne Gegentor

Ähnlich schwer taten sich auch die Brasilianer, die sich zuvor vor 41.043 Zuschauern in Shenyang zu einem 2:0 mühten. Obwohl der Favorit nach einer Gelb-Roten Karte für den Kameruner Albert Baning ab der 51. Minute in Überzahl spielte, fand die „Selecao“ kaum ein Mittel, das Abwehrbollwerk der Afrikaner zu knacken. In der Defensive wurden die Brasilianer kaum gefordert, die Deckung um FCB-Profi Breno blieb damit auch im vierten Turnierspiel ohne Gegentreffer.

Gegen die überaus defensiven Kameruner war Brasilien meist bei Standardsituationen oder Distanzschüssen gefährlich. Doch alle Versuche, eine Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen, scheiterten. Erst in der Verlängerung gelang es Rafael Sobis (101.), den Bann zu brechen. Vier Minuten später sorgte Marcelo (105.) für die Entscheidung. Im zweiten Semifinale treffen die Mannschaften von Belgien und Nigeria aufeinander.

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