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Fitness und Spielphilosophie

FCB 'auf einem guten Weg'

Zehn Spieler begannen am 30. Juni, sieben am 17. Juli, sechs in der Zeit dazwischen - das meint Jürgen Klinsmann wenn er von einer „zerhackten Vorbereitung“ spricht. „Vom läuferischen Vermögen sind wir vielleicht bei 80, 90 Prozent“, sagte Miroslav Klose am Mittwoch, zwei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den HSV. Der FCB-Stürmer hat mit der letzten Gruppe vor knapp vier Wochen die Vorbereitung aufgenommen. „Die restliche Kondition und Spritzigkeit holen wir uns jetzt in den Spielen.“

Die Fitness der Spätstarter ist also noch nicht auf dem optimalen Level, macht aber Fortschritte. Gleiches gilt für die Umsetzung von Klinsmanns Spielphilosophie. „Die Feinabstimmung, die Verbindung der einzelnen Mannschaftsteile wird von Woche zu Woche besser“, sagte der Cheftrainer. Klose meinte: „Wir sind schon weit, müssen das aber noch perfektionieren.“

So schwer sich die Mannschaft zuletzt beim DFB-Pokalspiel in Erfurt getan hat, immerhin hat die Partie dem Trainer und seinen Spielern wichtige Hinweise geliefert, woran noch gearbeitet werden muss. „Die Mannschaft war sehr selbstkritisch. Sie weiß, dass sie viele Fehler gemacht hat“, berichtete Klinsmann, „in Erfurt hat es in allen Mannschaftsteilen nicht gestimmt.“

Dies betrifft vor allem das Defensivverhalten. Deswegen legte Klinsmann in den vergangenen Tagen im Training viel Wert auf das richtige Verschieben und die Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. „Wir müssen uns darauf besinnen, dass wir alles zusammen machen“, meinte Klose. Klinsmann sagte: „Die Abwehrarbeit geht im Angriff los.“

Gearbeitet wurde auch an den Laufwegen. „Die Laufwege waren unser Manko in Erfurt. Wir haben zu langsam von Abwehr auf Angriff umgeschaltet und umgekehrt“, sagte Klose. Im Spiel nach vorne sei es vor allem wichtig, „dass wir nachrücken. Wir müssen bei Ballgewinn die Kugel sofort nach vorne spielen und mit zwei, drei Mann nachrücken“, erzählte Klose. Zum Ligastart gegen den Hamburger SV soll dies schon besser funktionieren. Klose ist überzeugt: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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