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Vor 20.000 Fans

FCB läutet heiße Phase ein

Drei Tage vor dem Auftaktspiel der neuen Saison hat sich der FC Bayern schon in Bundesligastimmung für die Heimpartie am Freitagabend gegen den Hamburger SV gebracht. Vor rund 20.000 Fans in der Allianz Arena absolvierte der Rekordmeister am Dienstagnachmittag eine öffentliche Trainingseinheit und läutete damit die heiße Vorbereitungsphase auf das erste Punktspiel der Saison ein.

Anders als noch vor drei Wochen, als die Profis des Double-Gewinners ein lockeres Show-Training veranstalteten, boten sie ihren Anhängern diesmal bei feucht-schwülem Sommerwetter eine intensive und konzentrierte Einheit. „Das ist eine Wahnsinns-Atmosphäre, unglaublich“, zeigte sich Klinsmann einmal mehr vom regen Interesse an seiner Mannschaft beeindruckt.

Toni wieder am Ball

Gegen die Hanseaten hat Klinsmann voraussichtlich auch wieder mehr personelle Alternativen als gegen den Drittligisten, wo der FCB nur fünf Feldspieler auf der Bank hatte, darunter drei Akteure aus der zweiten Mannschaft. Nach auskurierter Wadenverletzung und einer Zahn-Operation nahm der italienische Weltmeister Luca Toni wieder das Training auf.

„Luca wird jetzt wieder Stück für Stück herangeführt“, meinte Klinsmann, der bereits am Vormittag ein intensives Einzeltraining mit dem Torjäger bestritten hatte. Ein Einsatz gegen den Hamburger SV kommtfür den 31-Jährigen aber wohl zu früh. Nach den jüngsten Verletzungen werde es „noch ein paar Tage dauern“, bis er wieder fit ist.

Während Toni, der nach dem gemeinsamen Aufwärmen abseits der Kollegen mit Marcell Jansen und Assistenztrainer Nick Theslof trainierte, wohl erst im zweiten Spiel in Dortmund zurückkehren wird, könnte Tim Borowski wieder ein Thema für Freitag sein. Der Nationalspieler nahm wieder am Mannschaftstraining teil und absolvierte die komplette Einheit.

Etwas kürzer trat dagegen Lukas Podolski, der sich wegen leichter Probleme im linken Oberschenkel nur auf lockeres Lauftraining beschränkte. Dabei handelte es sich aber um eine reine Vorsichtsmaßnahme, sein Einsatz gegen Hamburg sei aber nicht gefährdet.

Noch nicht in Bestform

Zwei Tage nach dem mühsamen 4:3-Erfolg im DFB-Pokalspiel bei Rot-Weiß Erfurt wissen die Spieler von Jürgen Klinsmann, dass sie sich gegen den HSV anders präsentieren müssen. Der 44-Jährige sieht nach einer „richtig zerhackten Vorbereitung“ sein Team noch längst nicht in Bestform.

Der mühsame 4:3-Pokalsieg beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt habe Mängel etwa in der Raumaufteilung und im Defensiv-Verhalten offenbart, befand Klinsmann. „Die Mannschaftsteile waren noch viel zu weit auseinander.“ Auch bei den Gegentoren habe sein Team Schwächen bewiesen. „Bei jedem Gegentor gibt es immer eine Verkettung an Fehlern.“

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