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CL-Auslosung

FCB trifft auf Lyon, Steaua und Florenz

An seinem Geburtstag hat Vorstandsmitglied Karl Hopfner dem FC Bayern eine machbare Vorrundengruppe für die bevorstehende Champions-League-Saison beschert. In der Gruppe F bekommt es der deutsche Rekordmeister mit Olympique Lyon, Steaua Bukarest und dem AC Florenz zu tun. Das ergab die Auslosung im Grimaldi-Forum in Monaco am Donnerstagabend.

„Diese Gruppe hat es in sich“, lautete der erste Kommentar von Trainer Jürgen Klinsmann, der die Auslosung im Auditorium an der Säbener Straße verfolgte. „Lyon ist ein Brocken, Florenz hat seinen Reiz durch Luca Toni“, so Klinsmann weiter. „Es wird eine sehr, sehr spannende Angelegenheit, aber wir freuen uns sehr auf die Spiele in der Champions League.“

Hopfner, der den FCB vor Ort vertrat, dürfte nach der Auslosung nicht ganz unzufrieden über die anstehenden Aufgaben die Gespräche mit den Verantwortlichen der drei gegnerischen Vereine aufgenommen haben. Der ganz große Kracher blieb dem FCB zwar erspart, doch mit Lyon und Florenz warten zwei sportlich sehr interessante Aufgaben auf den Double-Gewinner. Und mit Bukarest bekommen es die Münchner mit „einer spielstarken Mannschaft“ (Klinsmann) zu tun.

„Das ist eine Gruppe, die keiner unterschätzen sollte. Lyon, Bukarest und Florenz sind schwer zu spielen, große Klubs in ihren Ländern“, sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge. „Ich freue mich auf alle diese Spiele und bin zuversichtlich, daß wir unser Ziel, weiterzukommen, schaffen werden.“

Schmankerl Florenz

Besonderen Reiz verspicht neben dem ersten Duell überhaupt mit Luca Tonis Ex-Klub Florenz (Rummenigge: „Ein Schmankerl für Luca Toni und viele Fußballfans in Deutschland und Italien“) vor allem das Duell mit Olympique Lyon, an den der FCB keine guten Erinnerungen hat. In der Saison 2000/01 gab es eine empfindliche 0:3-Niederlage, nach der FCB-Präsident seine legendäre „Uwe-Seeeler-Traditionsmannschaft“-Wutrede hielt. Am Ende gewannen die Bayern den Titel in Mailand gegen den FC Valencia.

„Ich hätte lieber gegen eine andere große Mannschaft wie Chelsea, Manchester oder Arsenal gespielt - aber nicht gegen Lyon. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass das eine sehr gute Mannschaft ist, die schwer zu schlagen ist“, meinte Franck Ribéry, der mit gemischten Gefühlen dem Duell mit seinen Landsleuten entgegen blickt.

Auftakt in Bukarest

Zum Auftakt muss der FC Bayern am 17. September zum rumänischen Rekordmeister Steaua. Am 30. September kommt es zum Wiesn-Heimspiel gegen Lyon, drei Wochen später (21. Oktober) gastiert der AC Florenz in der Allianz Arena. Die weiteren Termine sind: 5. November in Florenz, 25. November zuhause gegen Steaua und 10. Dezember in Lyon.

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