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Zurück beim FCB

Gold-Bayer Sosa greift an

Sprints am Gummiseil, Läufe über Minihürden, Gewichtestemmen im Athletikraum - der Alltag hat José Ernesto Sosa wieder. Am Sonntag kehrte der argentinische Olympiasieger des FC Bayern aus Peking nach München zurück, vom Flughafen fuhr er sofort an die Säbener Straße, denn: Sosa greift an in seiner zweiten Saison beim Rekordmeister. Der Erfolg bei Olympia motiviert ihn zusätzlich. „Die Goldmedaille gibt mir neuen Schwung“, sagte er.

Am Dienstag, drei Tage nach dem Sieg im olympischen Finale gegen Nigeria, präsentierte Sosa sein Goldstück stolz der Presse. „Das Gold ist mir sehr wichtig, weil ich diese Medaille für mein Land gewonnen habe“, erzählte er. Dabei steht der Olympiasieg für die Argentinier fast im Schatten des Halbfinalsiegs gegen Brasilien. Was wichtiger sei, das 3:0 gegen den Erzrivalen oder die Goldmedaille, wurde Sosa gefragt. Der Mittelfeldspieler schmunzelte: „Gegen Brasilien zu gewinnen.“

Nicht nur der Sieg gegen Brasilien und die Goldmedaille haben die Olympischen Spiele für Sosa unvergesslich gemacht, sondern auch die besondere olympische Atmosphäre, die er zumindest ein bisschen genießen konnte. Drei Tage lang verbrachte er im Olympischen Dorf. „Es war schön, dort andere Topsportler zu erleben“, erzählte er. Die meiste Zeit war die argentinische Auswahl aber in Shanghai untergebracht.

Insgesamt fällt Sosas Olympiafazit natürlich positiv aus. „Ich bin sehr zufrieden, es war sehr schön. Wir haben unser Ziel erreicht.“ Jetzt will der 23-Jährige beim FC Bayern durchstarten. „Ich bin guten Mutes zurückgekommen. Ich bin fit und fühle mich gut“, sagte er.

25 Pflichtspiele hat Sosa in der vergangenen Saison im FCB-Trikot bestritten, zehn Mal stand er dabei in der Startelf. Ein paar Einsätze mehr sollen es in der neuen Spielzeit sein, betonte der Gold-Bayer. „Ich bin gut drauf und habe große Lust auf Fußball. Aber der Trainer entscheidet, ob und wann ich zum Einsatz komme.“

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