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Besserung in Sicht

Sagnol zurück, Ribéry im Soll

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison, der Erstrundenbegegnung im DFB-Pokal beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt, entspannt sich allmählich die Personalsituation beim FC Bayern. Nach der Rückkehr aus Japan begrüßte Trainer Jürgen Klinsmann bis auf die beiden Olympiateilnehmer José Sosa und Breno sowie Torwart Thomas Kraft alle Akteure zum Training an der Säbener Straße.

Vor rund 1.500 Zuschauern am ersten Ferientag in Bayern stand für die Bayern-Profis bei hochsommerlichen Temperaturen eine Schweiß treibende Übungseinheit auf dem Programm. Mit dabei war auch Willy Sagnol, der beim Testspiel vor zwei Tagen in Tokio gegen die Urawa Red Diamonds (4:2) wegen Achillessehnenproblemen pausiert hatte. Am Samstag war der Franzose jedoch wieder belastbar.

Erstes Balltraining

Noch nicht ganz wiederhergestellt sind hingegen die beiden Neuzugänge Hans Jörg Butt (Muskelverhärtung) und Tim Borowski (Innenbanddehnung im Knie), die zunächst intensiv im Fitnessraum arbeiteten, ehe sie anschließend das erste leichte Balltraining auf dem Platz absolvierten. Beide sollen Anfang der Woche erneut untersucht werden, anschließend wird festgelegt, wann sie wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

Gleiches gilt für Weltmeister Luca Toni, der sich wegen einer Muskelverhärtung in der Wade am Samstag mit Aufbautraining im Fitnessbereich des Leistungszentrums begnügen musste. „Mit Muskelverletzungen ist nicht zu spaßen”, sagte FCB-Manager Uli Hoeneß in der „Bild”-Zeitung. Er können sich „nicht vorstellen, dass Luca schon im Pokal gegen Erfurt spielen kann. Ich denke, dass er frühestens zum Ligastart gegen Hamburg wieder dabei ist“, so Hoeneß weiter.

Kein Schwergewicht

Etwas länger muss sich noch Franck Ribéry gedulden. Sechs Wochen nach seinem Syndesmosebandriss wurde dem Franzosen am Donnerstag die Befestigungsschraube im Sprunggelenk entfernt. Der operative Eingriff verlief ohne Komplikationen und Ribéry hat bereits mit dem Aufbautraining begonnen, bei dem die Belastung nun kontinuierlich gesteigert werden kann. „Ende August, Anfang September“ rechnet Hoeneß wieder mit dem Mittelfeldspieler: „Bei Franck geht das immer relativ schnell. Er ist ja kein Schwergewicht, sondern ein Floh.“

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