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Van Bommels Comeback

Schweinsteiger trifft für Deutschland

Bastian Schweinsteiger ist der Mann der ersten Tore in der noch jungen Saison 2008/09. Nach seinem Premierentreffer in der Bundesliga am vergangenen Freitag erzielte der FCB-Profi auch beim Länderspielauftakt der deutschen Nationalmannschaft am Mittwochabend per verwandeltem Foulelfmeter das erste Tor (59.). Der zweite Treffer zum ungefährdeten 2:0 (0:0)-Erfolg im Freundschaftsspiel gegen Belgien ging auf das Konto von Marko Marin (77.).

„Es hat natürlich Spaß gemacht. Zum Glück ist mein Elfmeter reingegangen. Wir haben spielerische Elemente gezeigt und verdient gewonnen“, sagte Schweinsteiger nach dem Spiel. Auch Bundestrainer Joachim Löw war zufrieden: „Zum jetzigen Zeitpunkt früh in der Saison hat die Mannschaft versucht, guten Fußball zu spielen. Der Ball ist gut gelaufen, solange die Kraft gereicht hat. Und das zweite Tor war fantastisch herausgespielt.“

Mit Kapitän Miroslav Klose, Lukas Podolski, Philipp Lahm und Schweinsteiger standen vor 34.117 Zuschauern in Nürnberg vier von fünf FCB-Akteuren in der Startformation der DFB-Elf. Marcell Jansen saß zunächst auf der Bank, wurde aber in der 82. Minute für Lahm eingewechselt. Klose und Podolski blieben zur Pause in der Kabine, Letzterer auch aus Verletzungsgründen. Bei einem ungeahndeten Kung-Fu-Tritt des belgischen Torhüters Stijn Stijnen hatte er tiefe Schürfwunden am rechten oberen Rippenbogen davongetragen (12.). Bei Belgien stand Bayern-Verteidiger Daniel van Buyten in der Startelf.

Deutschland dominiert

52 Tage nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien dominierte die deutsche Mannschaft den letzten Test vor dem Start der WM-Qualifikation. Löws Mannschaft ließ den Ball schön in den eigenen Reihen laufen, tat sich aber schwer, die kompakte belgische Defensive zu knacken. Die Gäste verschanzten sich fast über die komplette Spielzeit in der eigenen Hälfte, machten die Räume eng und lauerten auf Konter.

Trochowski (2.), Podolski (4., 12.), Klose (16.), Schweinsteiger (22.) und Thomas Hitzlsperger (33.) kamen in der ersten Halbzeit dennoch zu guten Chancen. Auf der Gegenseite wurde Robert Enke, der nach Jens Lehmanns Rücktritt im Tor stand, ebenso wie die neu formierte Innenverteidigung mit Heiko Westermann und dem Debütanten Serdar Tasci kaum gefordert. Abgesehen von einigen Fernschüssen hatte Tom de Sutter (19.) die einzige nennenswerte Torgelegenheit Belgiens im gesamten Spiel.

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