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'Es sieht gut aus'

Toni vor Rückkehr - Ribéry vor Lauftraining

Torschützenkönig Luca Toni wird dem FC Bayern im nächsten Bundesligaspiel am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen. Wie Trainer Jürgen Klinsmann am Montag im Gespräch mit FCB.tv mitteilte, rechnet er gegen den BVB wieder mit dem Weltmeister, der seit Anfang der vergangenen Woche wieder voll im Mannschaftstraining steht.

„Bei Luca sieht es sehr gut aus“, so Klinsmann, „generell hoffen wir, dass er am Samstag wieder mit an Bord ist. Dann schaut es schon wieder ein bisschen anders aus.“ Auch Tim Borowski, der nach auskurierter Innenbanddehnung im Knie bei der Saisoneröffnung gegen den Hamburger SV im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, attestierte Klinsmann Fortschritte. „Auch Tim kommt wieder ein Stück heran.“

Auf einem guten Weg ist auch Franck Ribéry, der nach dem bei der EM erlittenen Riss des Syndesmosebandes möglicherweise schon „am Wochenende mit leichtem Lauftraining beginnen kann“, wie Klinsmann erklärte. Die Rückkehr von Deutschlands „Fußballer des Jahres“ ins Mannschaftstraining und damit in den Spielbetrieb sei dann nur noch eine Frage der Zeit. „Dann reden wir noch über Wochen und nicht über Monate.“

Gerade Spieler wie Toni und Ribéry, aber auch Martin Demichelis oder Hamit Altintop, hätten seiner Mannschaft beim 2:2 gegen den HSV gut zu Gesicht gestanden. „Es fehlte natürlich die Präsenz dieser Leute. Allein ihre Präsenz flößt dem Gegner schon Respekt ein“, meinte Klinsmann zum Fehlen einiger Leistungsträger. „Aber es ist einfach so, wir machen das Beste aus jeder Situation.“

Das tat Klinsmann auch in der Analyse des Saisonauftakts, dem er trotz der Punkteteilung einige „positive Erkenntnisse“ abgewinnen konnte. So habe seine Mannschaft gegen die Hanseaten einige Dinge „forciert und umgesetzt, die wir uns im Training erarbeitet haben. Das war wieder ein Schritt nach vorne und jetzt hoffen wir, dass wir den nächsten Schritt in Dortmund machen.“

Es gab aber auch kritische Töne. So bemängelt Klinsmann erneut das Abwehrverhalten, insbesondere die „Unkonzentriertheiten“ vor den beiden Gegentreffern. „Beim 2:1 waren wir nicht konsequent am Gegner dran. Da müssen wir den Körperkontakt suchen und die Flanke unterbinden.“ An diesen „grundsätzlichen Elementen“ werde aber in dieser Woche im Training gearbeitet, versicherte Klinsmann. „Im nächsten Spiel werden wir noch näher am Gegner dran sein.“

Erfrischendes Auftaktspiel

Insgesamt äußerte sich der 44-Jährige aber zufrieden über die Saisoneröffnung. „Für ein Auftaktspiel war es ein sehr erfrischendes, sehr ereignisreiches Spiel, das von beiden Seiten sehr gut und offensiv geführt wurde.“ Er habe aus dieser Partie „reichlich Informationen über den Stand der Dinge“ gewinnen können. „Das ist jetzt so akzeptiert, jetzt geht es weiter Richtung Dortmund.“

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