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Lucio im Interview

'Wir müssen uns gegenseitig helfen'

Drei Mal hat Lucio mit dem FC Bayern in den vergangenen vier Jahren das Double gewonnen. Auch in seiner fünften Saison beim deutschen Rekordmeister will der Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft wieder Titel holen - und das erstmals als Vizekapitän. Über sein neues Amt in München hat fcbayern.de mit dem Innenverteidiger im Interview gesprochen, aber auch über den Saisonstart gegen den HSV und die noch nicht ganz perfekte Abwehrarbeit.

Das Interview mit Lucio:

fcbayern.de: Lucio, die brasilianische Olympia-Auswahl hat im Halbfinale 0:3 gegen Argentinien verloren. Wie enttäuscht bist Du?
Lucio: „Ich habe das Spiel ein bisschen gesehen und muss leider sagen: Argentinien hat viel besser gespielt als Brasilien und ist verdient ins Finale eingezogen.“

fcbayern.de: In der brasilianischen Nationalmannschaft bist Du Kapitän, beim FC Bayern seit kurzem Vizekapitän. Hat Dich die Entscheidung von Jürgen Klinsmann überrascht?
Lucio: „Mein Ziel ist es ohnehin immer, die beste Leistung für das Team zu bringen. Ich freue mich aber sehr, dass ich dieses spezielle Vertrauen des Trainers genieße. Jürgen Klinsmann möchte, dass ich die jüngeren Spieler mit meiner Erfahrung unterstütze und Ruhe in der Mannschaft ausstrahle.“

fcbayern.de: Ist es für Dich als Brasilianer etwas Besonderes, Vizekapitän beim FC Bayern zu sein?
Lucio: „Das hat schon eine besondere Bedeutung für mich. Gerade als Ausländer fühle ich mich geehrt vom Vertrauen der Trainer und meiner Mitspieler. Aber das ist nicht das Wichtigste in meinem Leben.“

fcbayern.de: Fühlst Du Dich unter Jürgen Klinsmann noch besser integriert?
Lucio: „Das kann man schon sagen. Durch das neue Leistungszentrum, das Jürgen Klinsmann aufgebaut hat, wächst die ganze Mannschaft noch enger zusammen. Man hat jetzt die Möglichkeit, mal zusammen einen Kaffee zu trinken und zusammen Spaß zu haben. So lernt man sich noch besser kennen, es entstehen Freundschaften, wir sind noch mehr eine Familie. Früher haben wir trainiert, geduscht und sind dann nach Hause gefahren.“

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