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'Superdebüt' von Kroos

'Besser kann’s nicht laufen'

Mit 16 Jahren debütierte Toni Kroos in der U19 des FC Bayern, mit 17 in der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters, 17 Jahre, 8 Monate und 22 Tage war er alt, als er - als jüngster FCB-Spieler aller Zeiten - zum ersten Mal in der Bundesliga auflief. Insofern war die Situation für das „Küken“ im FCB-Profikader bei seinem Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft am vergangenen Freitag nichts Neues: Der 18-Jährige war mit Abstand der jüngste Akteur auf dem Platz, seine Mitspieler waren zum Teil mehr als drei Jahre älter als er. Und dennoch: Der Kleinste war einmal mehr der Größte.

Nach elf Minuten schoss Kroos einen Freistoß in den Torwinkel, später führte sein Distanzschuss, den der nordirische Torwart nur abklatschen konnte, zum 2:0 (38.) - die Partie (Endstand 3:0) war damit entschieden. „Das war ein Superdebüt. Besser kann’s nicht laufen“, freute sich Kroos über seinen Einstand bei den U21-Junioren. „Wichtiger war aber, dass wir gewonnen haben.”

Ein Jahr Auszeit

„Eine gute Partie“ attestierte Matthias Sammer dem Neuling im U21-Kader, auch wenn Nordirland „kein Maßstab“ sei. Der DFB-Sportdirektor lobte Kroos' Potenzial als „außergewöhnlich. Er kann den Unterschied ausmachen.“ Auch für DFB-Trainer Dieter Eilts besitzt der Youngster „ein gewaltiges Potenzial. Seine individuelle Klasse hat er ja schon in der U17 gezeigt. Er hat einfach das Gefühl für die richtige Situation.“

Als bester Spieler der U17-Weltmeisterschaft wurde Kroos vor einem Jahr ausgezeichnet, danach nahm er in Absprache mit dem DFB ein Jahr Auszeit von der Jugend-Nationalmannschaft. Kroos wollte sich auf den FC Bayern konzentrieren. Der Plan ging auf. Der Mittelfeldspieler sammelte in der zweiten Mannschaft des FCB erste Erfahrungen im Seniorenbereich, bis Saisonende kam er schließlich sogar auf 20 Profi-Einsätze in Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA-Cup.

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