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Bayern gegen Bremen

Die Stimmen zum Nord-Süd-Gipfel

2:5 gegen Werder Bremen und das ausgerechnet zum Auftakt des Oktoberfestes - beim FC Bayern hat man sich diesen Tag sicherlich anders vorgestellt. „Uns hat heute leider einiges gefehlt, um als Sieger vom Platz zu gehen", sagte ein kritischer Jürgen Klinsmann nach seiner ersten Pflichtspielniederlage als Bayern-Coach.

Die Stimmen zum Spiel gegen Bremen

Jürgen Klinsmann: „Wir müssen anerkennen, dass die Bremer heute besser waren. Sie haben vor allem ihre Torchancen kaltblütig genutzt. Immer wenn wir dran waren den Anschluß zu finden, kam der nächste Hammer. Das schmerzt natürlich. Uns hat heute leider einiges gefehlt, um als Sieger vom Platz zu gehen. Die Mannschaft wird aber selbstkritisch mit so einer Niederlage umgehen und dann geht’s auch wieder nach vorne. Als Trainer glaub ich einfach, dass man gerade aus solchen Niederlagen viel lernt. Der Fußball ist leider so gestrickt. Wir haben es einfach nicht geschafft den Führungstreffer zu machen. Aber solche Erlebnisse muss man wegstecken. Wenn man am Boden liegt, werden wir wieder aufstehen.“

Franz Beckenbauer: „Es gibt so Spiele. Vor über 30 Jahren als wir gegen Schalke 7:0 verloren haben, war dass das gleiche. Die Bayern haben alles falsch gemacht. Bremen schießt dagegen sechsmal aufs Tor und trifft fünf Mal. Bei denen ist alles wunderbar gelaufen. Sie wussten einfach genau, wie sie die Bayern nehmen mussten. Sie haben die Bayern gezwungen, quer zu spielen und nicht in die Tiefe, wie es Bremen gemacht hat - vor allem beim ersten Tor. Das summiert sich dann einfach. Man hat heute ein Spiel erlebt, welches Seltenheitswert hat. Aber so ist Fußball. Am Mittwoch hat man im Pokal die Möglichkeit, eine Runde weiter zu kommen und dann geht man wieder zur Normalität über.“

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