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DFB-Team 3:3 in Finnland

Dreifacher Klose rettet einen Punkt

Mit seinem vierten Dreierpack im DFB-Trikot hat Miroslav Klose der deutschen Nationalmannschaft einen Punkt in Finnland gerettet. Vor 36.000 Zuschauern im Olympiastadion von Helsinki kam das DFB-Team am Mittwochabend nicht über ein 3:3 (2:2) hinaus und steht nun im Top-Spiel der WM-Qualifikations-Gruppe 4 am 11. Oktober in Dortmund gegen Russland bereits unter Druck. Die Russen besiegten Wales mit 2:1.

In Helsinki drohte den Deutschen lange Zeit die erste Auswärtsniederlage in der Geschichte der WM-Qualifikation. Drei Mal gingen die Finnen durch Jonathan Johansson (33.), Mika Väyrynen (43.) und Daniel Sjölund (53.) in Führung, allen Gegentreffern gingen Abwehrfehler der DFB-Hintermannschaft voraus. Klose (37./45./83.) konnte jedoch drei Mal ausgleichen.

'Klasse, Miro!'

„Wir haben gute Moral bewiesen und sofort jeden Rückstand wettgemacht“, sagte Bundestrainer Joachim Löw, „aber wenn man 3:3 spielt, hat nicht alles geklappt. Wir sind vorher auf drei Punkte aus gewesen, aber ich bin auch so absolut zufrieden, denn wir hatten viele junge Spieler auf dem Platz. Miroslav Klose hat heute klasse gespielt. Vertrauen zahlt sich im Leben aus.“ Der Dreifach-Torschütze selbst meinte: „Ich weiß, was ich kann. Wenn ich an mir arbeite, dann werde ich auch belohnt.“

Vier Tage nach dem lockeren 6:0-Aufgalopp in Liechtenstein war Finnland der erwartet schwere Gegner für das DFB-Team, das in der gleichen Startformation wie in den beiden Länderspielen zuvor antrat. Philipp Lahm verteidigte in seinem 50. Länderspiel hinten links, Bastian Schweinsteiger spielte im rechten Mittelfeld und im Sturm vertraute Löw dem FCB-Duo Klose und Lukas Podolski. Alle vier Bayern-Akteure spielten auch 90 Minuten durch.

Schlag auf Schlag vor der Pause

Die Finnen begannen überraschend stürmisch, machten in der eigenen Spielhälfte die Räume eng und ließen das DFB-Team so nur schwer ins Spiel kommen. Regen und holpriger Boden taten ihr Übriges. So waren es zunächst vor allem Versuche aus der Distanz, mit denen sich Deutschland dem gegnerischen Tor annäherten. In der 31. Minute vergab Klose zudem eine gute Kopfballmöglichkeit.

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