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Ribéry vor Comeback

FCB brennt auf Wiedergutmachung

Bayern gegen Nürnberg - das bayrische Traditionsderby geht in eine neue Auflage, und die hat es in sich. Vier Tage nach der derben 2:5-Heimpleite in der Bundesliga gegen Werder Bremen brennt der Rekordmeister auf Wiedergutmachung. Und die soll am besten im achten Pokalduell mit dem „Club“ am Mittwochabend in der Allianz Arena (ab 20.15 Uhr im FCB-Liveticker) erfolgen.

„Das Schöne am Fußball ist doch, dass man alle drei, vier Tage spielt und gleich die Chance hat, so etwas geradezurücken“, meinte Philipp Lahm, der das Ziel bereits vor Augen hat: „Wir haben letztes Jahr gesehen, wie schön es in Berlin ist. Da wollen wir wieder hin. Es liegt in erster Linie an uns. Wenn wir unsere Leistung bringen, gewinnen wir das Spiel klar.“

Das sieht auch Bastian Schweinsteiger so, der das „einzige Derby der Saison“ unbedingt gewinnen möchte. „Es geht ums Ergebnis, ums Weiterkommen. Wir wollen in die nächste Runde einziehen.“ Dazu müsse man „konzentriert zu Werke gehen, hinten wenig zulassen und zielstrebig nach vorne spielen.“ Der Pokal sei „der kürzeste Weg, an einen Titel zu kommen.“

Kapitän Mark van Bommel weiß ebenfalls, dass der FCB vor heimischer Kulisse „einiges gutmachen“ kann. „Wir müssen gewinnen, egal wie. Das ist unsere Pflicht, zuhause gegen einen Zweitligisten im Pokal darf nichts anderes passieren, als dass wir in die nächste Runde einziehen“, sagte der Niederländer im Interview mit fcbayern.de.

Ribéry wieder im Kader

Bei diesem Unterfangen steht Klinsmann erstmals in dieser Saison Franck Ribéry zur Verfügung. Der französische Nationalspieler kehrt nach dreimonatiger Verletzungspause wieder zurück und „ist auf jeden Fall im Kader“, wie der Bayern-Coach am Dienstagmittag ankündigte. Ob Ribéry auch von Beginn an ran darf ließ der Bayern-Coach allerdings offen.

In jedem Fall erwartet Klinsmann nach der „Lektion“ gegen Bremen eine Reaktion seiner Mannschaft. „So eine Klatsche, die wurmt natürlich, die stinkt jedem von uns“, sagte Klinsmann drei Tage nach dem 2:5. „Das war ein Ausbrecher nach unten, der wird jetzt korrigiert. Die Mannschaft wird hoffentlich gegen den Club reagieren.“

Ziel Berlin

Klinsmann warnte allerdings davor, den alles andere als optimal in die Saison gestarteten Bundesliga-Absteiger zu unterschätzen. „Wir sind absolut auf der Hut. Nürnberg ist in der Außenseiterrolle, sie haben nichts zu verlieren. Sie können sich hinten einigeln und auf den einen Konter warten. Wir können das nicht, wir müssen nach vorne spielen, das Publikum erwartet eine Reaktion nach dem Spiel gegen Bremen.“

Dennoch ist der frühere Bundestrainer sicher, dass seine Elf die nächste Runde erreichen wird. „Wir sind davon überzeugt, weil wir ein paar Sachen wieder gutmachen wollen, die uns gegen Bremen nicht gelungen sind. Und weil wir auch am Schluss in Berlin mit dabei sein wollen.“

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