präsentiert von
Menü
Debüt mit 31

FCB-Torgarant brennt auf die 'Königsklasse'

In rund 20 Jahren, da kann man jetzt schon sicher sein, wird ein großer Torjäger aus der Oberpfalz kommen. In der vergangenen Woche hat hier, im Nordosten Bayerns, ein kleiner Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, seine Eltern haben gleich nach der Geburt die Weichen auf eine torreiche Fußballkarriere gestellt: „Luca“ und „Toni“ lauten die beiden Vornamen des zukünftigen Stürmers. Schwarz auf Weiß nachzulesen in seiner Geburtsanzeige, die in einer Oberpfälzer Zeitung erschienen ist.

Der Grund, warum Luca und Toni in der Beliebtheitsskala der männlichen Vornamen immer weiter nach oben klettern, ist weiter südlich, in München, zu suchen. Denn hier ist seit gut einem Jahr ein Mann dabei, sich mit einer phänomenalen Torausbeute in den Annalen des FC Bayern zu verewigen. 50 Pflichtspiele hat Luca (Vorname) Toni (Nachname) im FCB-Trikot bislang bestritten, dabei war er an 55 Treffern beteiligt: 42 Tore erzielte er selbst, 13 weitere bereitete er vor.

Egal wie - Toni trifft

Drei Bundesligaspiele hat der Italiener, der den Saisonstart wegen eines Muskelfaserrisses verpasst hatte, in der laufenden Saison bestritten, drei Tore und eine Vorlage stehen danach für ihn zu Buche. Am vergangenen Wochenende erzielte er beim 3:0 in Köln einen Doppelpack und bereitete anschließend den dritten FCB-Treffer vor.

„Luca hat so eine Körperpräsenz, dass es für seinen Gegenspieler wahnsinnig schwer wird, ihn zu blocken“, lobte Jürgen Klinsmann bei FCB.tv den Durchsetzungswillen seines Torjägers beim 1:0 in Köln, als er seinen Gegenspieler abschüttelte und den Ball mit der linken Schulter ins Tor bugsierte. „Er riecht einfach, wo der Ball hinkommt. Er hat diesen Torinstinkt und diese Positionsgabe, dass er weiß, wo er hingehört. Und dann überlegt er auch nicht großartig - egal ob mit der Schulter, mit links, oder rechts, er macht ihn rein.“

Kritik in der Heimat

„Den können Sie nachts um drei wecken und in den Strafraum stellen, der wird immer Tore machen“, schwärmte auch Uli Hoeneß vom Mann mit der eingebauten Torgarantie. Bayern und Toni, das passt einfach, glaubt der FCB-Manager. „Bei Luca habe ich das Gefühl, dass München immer mehr seine Heimat wird“, sagte er. Zumindest eines kann man festhalten: In München fühlt sich der Italiener im Moment wohler als in seiner Heimat.

Weitere Inhalte