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Bukarest kommt zu früh

FCB zum CL-Auftakt ohne Ribéry

Ohne Franck Ribéry startet der FC Bayern am Mittwoch bei Steaua Bukarest in die neue Champions-League-Saison. Wie Trainer Jürgen Klinsmann am Montag auf Anfrage von fcbayern.de mitteilte, kommt der Auftakt in die „Königsklasse“ für den französischen Nationalspieler noch etwas früh.

„Franck ist auf einem sehr, sehr guten Weg. Er verlangt im Training alles von sich ab, man kann ihn kaum bremsen“, lobte Klinsmann den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler, der sich bei der Europameisterschaft einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen hatte und sich erst seit Beginn der letzten Woche wieder voll im Mannschaftstraining befindet. „Aber er ist noch nicht soweit für das Champions-League-Spiel.“

Zwei Mal Training

Statt mit den Kollegen in die rumänische Hauptstadt zu reisen, werde Ribéry am Dienstag und Mittwoch mit Assistenztrainer Nick Theslof „zwei Mal sehr intensiv trainieren.“ Klinsmann schloss dabei nicht aus, dass Ribéry möglicherweise im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Werder Bremen in den Kader zurückkehrt.

„Wenn er Super-Fortschritte macht, nehmen wir ihn gegen Bremen auf die Bank“, so Klinsmann weiter, der allerdings noch die Trainingseindrücke am Ende der Woche abwarten will. „Dann werden wir sehen, wie er sich präsentiert, wie er sich fühlt. Wer weiß, ob der Samstag dann schon machbar ist.“

Van Bommel kehrt zurück

Unterstützung in der Personalie Ribéry erhielt Klinsmann auch von Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge. „Ich glaube, für ihn ist es besser, wenn er nach seiner Verletzung in einem Heimspiel zurückkehrt“, sagte Rummenigge am Rande eines Medientermins in München.

Bis auf Ribéry sowie die noch verletzten Willy Sagnol und Hamit Altintop kann Klinsmann in Bukarest personell aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum 3:0-Sieg beim 1. FC Köln wird Kapitän Mark van Bommel „wieder in die Startelf zurückkehren“, wie Klinsmann ankündigte. Weitere Änderungen behielt sich der ehemalige Bundestrainer vor.

Extrem motiviert

Rummenigge hofft auf einen erfolgreichen Start des Rekordmeisters in seine insgesamt 12. Champions-League-Saison. Nach einem Jahr im UEFA-Cup sei die Mannschaft „extrem motiviert“, auf die große Bühne der Königsklasse zurückzukehren. „Es ist wichtig, dass man ein Zeichen setzt nach einem Jahr Abstinenz und sofort eine Basis legt.“

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