präsentiert von
Menü
Kopfball-Riese Van Buyten

'Ich fühle mich richtig gut'

Es lief die 15. Minute in Bukarest, als Bastian Schweinsteiger sich auf dem rechten Flügel den Ball für einen Freistoß zurechtlegte. Mit viel Effet schlenzte der Nationalspieler die Kugel in die Mitte genau auf den Kopf eines großgewachsenen und langhaarigen Mitspielers, der ihn gegen die Laufrichtung des Torwarts ins lange Eck einnetzte. Für Michael Rensing war in diesem Moment klar: Der Torschütze kann nur Luca Toni heißen.

Der Italiener ist nämlich beim FC Bayern sehr oft der Mann für das wichtige 1:0. Schon 18 Mal ist dem letztjährigen Bundesligatorschützenkönig das in einem Pflichtspiel für den Rekordmeister gelungen, zuletzt am Samstag in Köln. Auch da hatte Toni einen Schweinsteiger-Freistoß aus ähnlicher Position mit dem Kopf zur Führung vollendet. Diesmal war aber nicht Toni, sondern Daniel van Buyten der Torschütze. „Das wusste ich gar nicht“, sagte Rensing nach dem Schlusspfiff, „ich habe gedacht, dass Luca das Tor gemacht hat.“ Erst unter der Dusche wurde der Kahn-Nachfolger über den wahren Torschützen aufgeklärt.

Van Buyten dürfte die Verwechslung seines Keepers bei strömenden Regen egal gewesen sein. Mit seinem Tor bescherte er dem FC Bayern nach 525 Tagen ein erfolgreiches Comeback in der Champions League. „Wir haben einen guten Start hingelegt mit den drei Punkten, sind Erster in der Gruppe - da kann ich schon ein bisschen stolz sein auf mein Tor“, sagte der Siegtorschütze nach dem 1:0-Erfolg bei Steaua Bukarest.

Weitere Inhalte