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Schmerzhafter Wiesn-Auftakt

Klinsmann: 'Wir werden wieder aufstehen'

Mal tigerte er unruhig in der Coaching-Zone auf und ab, mal stand er angespannt an der Seitenlinie, die Hände tief in den Jackentaschen vergraben oder wild gestikulierend, nur kurz hielt er es ab und zu auf der Trainerbank aus - Jürgen Klinsmann ging es offensichtlich nicht gut am Samstagnachmittag in der Allianz Arena.

Das lag zum einen daran, dass der Bayern-Trainer wegen Rückenschmerzen weiterhin kaum sitzen kann, zum anderen gefiel ihm nicht, was er auf dem Platz sah. Gegen Werder Bremen kassierte seine Mannschaft die erste Saisonniederlage. Für den Rekordmeister war es die erste Heimspielpleite zum Wiesn-Auftakt überhaupt, die aber weniger wegen der drei verlorenen Punkte weh tat als vielmehr wegen ihrer Höhe: 2:5 (0:2). Nur einmal hatte der FC Bayern vor eigenem Publikum mehr Gegentore kassiert, beim 0:7 gegen den FC Schalke 32 Jahre zuvor.

„Es war eine Lektion, es schmerzt, da braucht man gar nicht drum herum reden“, gab Klinsmann nach dem Schlusspfiff unumwunden zu. Franz Beckenbauer sprach von einem „ganz schwarzen Tag. Es gibt so Tage, da brichst du dir den Finger in der Nase. Ich war vor über 30 Jahren beim 0:7 gegen Schalke selbst dabei - das war heute wieder so ein Tag.“

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