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Doppelcomeback gegen 'Club'

Klose und Ribéry wieder dabei

Gute Nachrichten aus der medizinischen Abteilung des FC Bayern. Einem Comeback von Superstar Franck Ribéry steht nichts mehr im Wege. Der Franzose wird am Montag ins Mannschaftstraining zurückkehren und soll am Mittwochabend im Pokalknaller gegen den 1. FC Nürnberg erstmals in dieser Saison zum Kader gehören.

„Wir werden ihn uns morgen und übermorgen im Training ganz genau anschauen und dann entscheiden, ob er von Anfang an auflaufen wird oder besser von der Bank kommt“, sagte Chefcoach Jürgen Klinsmann am Sonntagmorgen im Gespräch mit fcbayern.de.

Drei Monate Zwangspause

Ribéry hatte eigentlich schon am Samstag beim Spiel gegen Werder Bremen dabei sein sollen, musste sein Comeback nach knapp dreimonatiger Verletzungspause aufgrund einer Oberschenkelverhärtung aber verschieben. Der 25-Jährige hatte sich während der EM Mitte Juni beim letzten Gruppenspiel der Franzosen gegen Italien einen Syndesmosebandriss zugezogen. „Wir freuen uns alle riesig, wenn er wieder loslegt“, sagte Klinsmann.

Neben Ribéry kann der Bayern-Coach im bayrisch-fränkischen Pokalderby auch wieder auf Miroslav Klose setzen. Der Nationalstürmer musste wegen einer Oberschenkelprellung gegen Bremen pausieren, am Montag wird er aber wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Auch bei Klose will Klinsmann die Trainingseindrücke abwarten, ob dieser gleich wieder von Beginn an auflaufen wird.

Gedanken an die Rotation

Am Morgen nach der klaren Heimniederlage war Klinsmann in Gedanken aber immer noch beim „verkorksten" Spiel gegen Bremen. „Wir diskutieren heute, ob wir vielleicht eine kleine Rotation hätten machen sollen. Im Nachhinein ist man immer ein bisschen schlauer“, erklärte der Bayern-Coach in einem für die ARD-Sportschau aufgezeichneten Interview.

Der Bayern-Coach hatte drei Tage nach dem 1:0-Sieg in Bukarest seine Mannschaft gegen Bremen auf einer Position geändert: Lukas Podolski spielte für den angeschlagenen Klose. „Unser Programm in den nächsten Wochen und Monate hat es in sich und wir hoffen, dass wir die richtigen Spieler auswählen und es zusammenpasst. Gestern hat einiges nicht zusammengepasst“, sagte Klinsmann. Mit Ribéry hat er jetzt eine weitere Alternative zur Verfügung.

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