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Die Rippe schmerzt

Bayern ohne Toni gegen Wolfsburg

Das Verletzungspech bleibt dem FC Bayern weiter treu. Zwei Tage nach dem Ausfall von Philipp Lahm (Anbruch des Fußwurzelknochens) hat sich nun auch Luca Toni verletzt abgemeldet. Die Rippenprellung, die sich Toni im letzten Bundesligaspiel beim Karlsruher SC (1:0) zugezogen hatte, zwingt den Torschützenkönig der vergangenen Saison zu einer Pause im Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg.

Trainer Jürgen Klinsmann hofft aber, dass der italienische Weltmeister bereits in der kommenden Woche wieder einsatzfähig ist. Neben Lahm und Toni muss Klinsmann zudem auf die langzeitverletzten Hamit Altintop (Reha nach Fuß-OP) und Willy Sagnol (Achillessehnenoperation) verzichten. Dafür steht Christian Lell nach überstandenem Muskelfaserriss wieder zur Verfügung.

Podolski erster Anwärter

„Ich habe so lange gespielt, bis ich Schmerzen bekommen habe“, hatte Toni am Dienstagabend nach dem 3:0-Erfolg des Rekordmeisters in der Champions-League-Partie gegen den AC Florenz gesagt. Gegen seinen ehemaligen Verein, für den er in 67 Spielen 47 Tore erzielte, hatte Toni trotz der schmerzhaften Verletzung fast eine Stunde lang auf die Zähne gebissen und war an den ersten beiden Bayern-Treffern maßgeblich beteiligt.

„Es war die richtige Entscheidung, Platz zu machen für Spieler, denen es besser geht als mir“, meinte er zu seiner Auswechslung in der 57. Minute, als er von Lukas Podolski ersetzt wurde. Podolski dürfte gegen Wolfsburg nun erster Anwärter auf den vakanten Platz neben Miroslav Klose sein.

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