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Zé überzeugt erneut

'Das ist meine beste Zeit beim FCB'

Zé Roberto - wenn Spieler des FC Bayern in dieser Saison seit dem ersten Spieltag konstant gute Leistung abgeliefert haben, dann gehört der 34-jährige Brasilianer auf alle Fälle dazu. Zudem hat der Linksfuß in seiner vermeintlich letzten Saison beim Rekordmeister ungeahnte Torjägerqualitäten entwickelt. Sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League hat Zé bereits zwei Mal getroffen. Am Samstag beim 4:2-Sieg gegen Wolfsburg überzeugte er nach dem Seitenwechsel sogar als Linksverteidiger - und bereitete von dieser Position aus zwei Tore mit vor. fcbayern.de sprach anschließend mit ihm über das Spiel und seine bisher starke Saison.

Das Interview mit Zé Roberto

fcbayern.de: Zé, Du hast heute erstmals in einem Pflichtspiel für den FC Bayern als Linksverteidger gespielt - und trotzdem eine prima Leistung abgerufen. Hattest Du keine Umstellungsprobleme?
Zé Roberto: „Ich habe überhaupt kein Problem damit, auf dieser Position zu spielen. Während der Vorbereitung bin ich schon ein paar Mal als Linksverteidiger zum Einsatz gekommen. Heute hat der Trainer zu mir in der Pause gesagt: Wir brauchen dich wieder da. Da habe ich gesagt: Kein Problem, ich spiele da, wo ich der Mannschaft am besten helfen kann.“

fcbayern.de: Mit dieser Umstellung, Du auf die Linksverteidigerposition, Christian Lell auf rechts und Tim Borowski neu im Mittelfeld, hat Jürgen Klinsmann wahrscheinlich die Weichen auf Sieg gestellt.
Zé Roberto: „Wolfsburg hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Vielleicht waren Sie sich auch ein bisschen zu sicher, haben gedacht, sie müssen in erster Linie defensiv gut stehen. Mit unserer neuen Formation haben sie aber offenbar überhaupt nicht gerechnet, damit haben wir sie voll überrascht. Aber die zweite Halbzeit war insgesamt besser. Der Trainer hat gefordert, dass wir jetzt Charakter zeigen und nach vorne mehr Druck machen müssen. Das ist uns dann sehr gut gelungen und wir haben drei ganz wichtige Punkte eingefahren.“

fcbayern.de: Woran lag es, dass ihr in der ersten Halbzeit überhaupt nicht in Tritt gekommen seid?
Zé Roberto: „Wir waren noch ein bisschen müde vom Spiel am Dienstag gegen Florenz, im Kopf und in den Beinen. Und dann liegen wir plötzlich sogar mit 0:2 hinten. Das war mental eine ganz schwierige Situation für uns. Aber der Trainer hat uns in der Pause positiv beeinflusst.“

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