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Florenz, Lyon, Steaua

Das Wochenende von Bayerns CL-Gegnern

Beim FC Bayern zeigt die Formkurve steil nach oben. Aber was machen eigentlich Florenz, Lyon, Steaua? fcbayern.de fasst das Wochenende von Bayerns Champions-League-Gegnern zusammen.

AC Florenz:
Die Fiorentina hat sich am Sonntag bestens erholt von der 0:3-Niederlage in München präsentiert. Beim Tabellenzehnten US Palermo kam das Team von Trainer Cesare Prandelli zu einem ungefährdeten 3:1 (2:0)-Erfolg und kletterte in der Tabelle der Serie A durch den vierten Sieg in Folge vom siebten auf den fünften Rang, nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Udinese Calcio.

In Palermo war es wieder einmal das Offensivduo Gilardino und Mutu (im Bild), das die Weichen auf Erfolg stellte. Gilardinos Treffer zum 1:0 (20.) war bereits sein siebter in der laufenden Saison, damit führt er die Torschützenliste an. Mutu steuerte die übrigen beiden Treffer bei (42., 62.). Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer Palermos durch Simplicio (50.) brachte Florenz nicht von der Siegerstraße ab.

Am Mittwoch reist die Fiorentina zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Inter Mailand, am Sonntag kommt der Zwölfte AC Siena ins Stadio Artemio Franchi. Dabei wird jeweils Gilardino fehlen. Der italienische Nationalstürmer wurde anhand von TV-Bildern überführt, seinen Treffer gegen Palermo mit der Hand erzielt zu haben. Daraufhin sperrte ihn der italienische Verband für zwei Spiele.

Olympique Lyon:
Das Team von Trainer Claude Puel kam am Wochenende mit einem blauen Auge davon. Zwar reichte es für Lyon beim Tabellenzwölften AJ Auxerre nur zu einem 0:0, dennoch behielt der Serienmeister auch nach dem dritten sieglosen Ligaspiel in Folge die Tabellenführung - dank Paris St.-Germain, das Verfolger Olympique Marseille mit 4:2 besiegte.

Zwei Punkte Vorsprung hat Lyon vor Marseille, schon am Mittwoch steht dieser wieder auf dem Prüfstand. Dann hofft der Klub von der Rhône beim noch sieglosen Vorletzten FC Socheaux endlich in die Erfolgsspur zurückzukehren. Am Sonntag gastiert dann der Tabellendritte Le Mans im Stade Gerland.

Steaua Bukarest:
Weiter in der Krise steckt auch der rumänische Rekordmeister. Nach dem 3:5 gegen Lyon trat am vergangenen Mittwoch Trainer Marius Lacatus zurück, am Wochenende saß daher der bisherige Assistenztrainer Massimo Pedrazzini übergangsweise auf der Trainerbank. Der Erfolg kehrte aber noch nicht zu Steaua zurück. Gegen den Tabellenletzten Gloria Buzau gab es vor eigenem Publikum nur ein 1:1 (0:0).

Banel Nicolita (51.) brachte Steaua zwar in Führung, Catalin Vlaicu (59.) glich aber nur wenige Minuten später aus. Es war das vierte sieglose Ligaspiel in Folge für Steaua, das in der Tabelle von Rang drei auf vier rutschte. Der Abstand zu Tabellenführer Dinamo Bukarest beträgt nach zwölf Spielen sechs Punkte. Am Samstag muss Steaua bei eben jenem Lokalrivalen antreten. Dann wird Dorinel Munteanu die Mannschaft betreuten. Der ehemalige Bundesligaprofi und rumänische Rekordnationalspieler wurde am Montag als neuer Cheftrainer Steauas vorgestellt.

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