präsentiert von
Menü
WM-Qualifikation

DFB-Team will gegen Wales nachlegen

Die Pflicht hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim 2:1-Sieg gegen Russland erfüllt, nun soll gegen Wales die Kür folgen. Vier Tage nach dem knappen Erfolg im WM-Qualifikationsspiel gegen starke Russen will die DFB-Auswahl am Mittwochabend in Mönchengladbach gegen Wales nachlegen und an der Tabellenspitze der Gruppe 4 überwintern.

„Man darf sich jetzt nicht ausruhen. Wenn wir gegen Wales nur Unentschieden spielen oder keine Punkte holen, wäre der Sieg umsonst gewesen. Darum müssen wir nachlegen“, sagte Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger vor dem Duell mit dem Außenseiter von der britischen Insel. „Da wollen wir drei Punkte“, unterstrich Bundestrainer Joachim Löw und forderte von seinem Team die „gleiche Konzentration wie gegen Russland“.

Gruppensieg im Visier

Doch der Vize-Europameister ist vor der Begegnung gegen den um einen Punkt schlechter platzierten Verfolger gewarnt. „Die letzten Ergebnisse gegen Wales waren ja nicht so überragend“, sagte Philipp Lahm. Zwar verlor Deutschland von 15 Spielen gegen die Insel-Kicker nur zwei. Zuletzt aber quälte sich das Team vor elf Monaten in Frankfurt zu einem enttäuschenden 0:0.

Mit einem weiteren „Dreier“, dem dann 24. in 33 Spielen der Ära Löw, würde die DFB-Elf nicht nur ihre Spitzenposition wahren, sondern sogar weiter ausbauen. Zumal zeitgleich die weiteren Verfolger Russland (3 Punkte) und Finnland (4) aufeinandertreffen. „Wer in den Spielen gegen die vermeintlichen Außenseiter die wenigsten Punkte liegen lässt, hat die besten Voraussetzungen für den Gruppensieg“, weiß Löw.

FCB-Quartett von Beginn an

Dabei kann Löw wieder auf sein Prunkstück zählen: „Unser Offensiv-Spiel ist sensationell, da haben wir Qualität“, so Lahm, der hingegen im Defensiv-Verhalten der Mannschaft noch Steigerungspotenzial sieht: „Was wir noch verbessern müssen, ist, immer die richtige Entscheidung zu treffen.“

Nach dem durchaus beeindruckenden Auftritt gegen eine offensivstarke „Sbornaja“ dürfte Löw auch gegen die wesentlich defensiver erwarteten Waliser die Dortmunder Startelf wieder ins Rennen schicken, also auch das Bayern-Quartett mit Lahm, Schweinsteiger, Miroslav Klose und Lukas Podolski. Zwar sei der „eine oder andere“ Wechsel „nicht völlig auszuschließen“, bemerkte der Bundestrainer. Doch jeder Spieler habe auf seiner Position ohnehin die gleiche taktische Aufgabe zu lösen. „Die Besetzung lasse ich noch offen“, erklärte Löw.

Weitere Inhalte