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Glückloser Toni

'Es haben immer Zentimeter gefehlt'

„Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Wenn Luca Toni dieses Zitat von Andreas Brehme kennen würde, dann hätte er es am Dienstagabend bestimmt benutzt. Mit links, mit rechts und mit dem Kopf - insgesamt sieben Mal kam der Italiener im Champions-League-Spiel gegen Lyon zum Abschluss. Kein anderer Spieler auf dem Platz tat dies öfters. Nur wollte das Runde einfach nicht ins Eckige.

„Es haben immer ein paar Zentimeter gefehlt, das ist schade“, sagte der 31-Jährige später in den Katakomben der Allianz Arena. 90 Minuten lang hatte er gegen den französischen Serienmeister mit großem Einsatz gekämpft, war keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen und war am Ende der am meisten gefoulte Spieler. Acht Mal wurde er unfair von seinen Gegenspielern gestoppt. Sein erster Treffer in der Königsklasse wollte ihm aber nicht gelingen.

Drei Tore hat der Bundesligatorschützenkönig der letzten Saison bislang erzielt. Zuletzt traf er am 13. September beim 3:0-Sieg in Köln doppelt. Seitdem ist er alle drei Wettbewerbe zusammengerechnet 350 Minuten ohne Fortune im Abschluss geblieben. „Ich hoffe, dass ich am Samstag wieder treffe“, sagte Toni. Dann spielt der FCB zuhause gegen den VfL Bochum, gegen den Toni in der letzten Saison in beiden Spielen leer ausgegangen ist.

„Ich habe letztes Jahr viele Tore geschossen, ich werde dieses Jahre viele schießen“, ist sich Toni sicher. Im Interview mit der SportBild verriet der Italiener, dass er trotzdem im Training besonders an seinem Kopfballspiel arbeitet: „Jürgen Klinsmann macht viel, gerade mit den Stürmern.“ Toni ist jedenfalls überzeugt: „Wenn wir so weiterspielen wie gegen Lyon, werden wieder erfolgreich sein.“ Und Toni wird bestimmt schon bald wieder treffen.

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