präsentiert von
Menü
'Gewinnen, abhaken'

FCB will 'harte Nuss' Bielefeld knacken

Vier Spiele, vier Siege, 10:3 Tore - ausgerechnet im „heißen Herbst“ mit sieben Partien in 22 Tagen tritt der FC Bayern mit der nötigen Coolness auf und hat nach anfänglichen Problemen seine Aufholjagd gestartet. Diese soll auch im Heimspiel am Samstag gegen den Tabellen-15. Arminia Bielefeld (ab 15.15 Uhr im FCB –Liveticker und im Webradio bei FCB.tv fortgesetzt werden, um den Rückstand auf die Tabellenspitze weiter zu verkürzen.

„Wir arbeiten uns heran. Es bedarf noch einiger Siege und mehr Punkte, um eventuell nach dem 17. Spieltag da oben zu stehen“, sagte Trainer Jürgen Klinsmann mit Blick auf das ausgegebene Etappenziel Herbstmeisterschaft. Vier Punkte trennen den FCB auf Platz vier noch von Spitzenreiter Hoffenheim, den Klinsmann als „Konkurrent um den Meistertitel“ einstuft. „Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen.“

Dabei erwartet Klinsmann eine „sehr defensiv eingestellte Arminia“, die seit nunmehr 21 Auswärtsspielen auf einen „Dreier“ wartet und ohne neun Akteure nach München reist. „Sie werden uns das Leben schwer machen und auf Konter lauern“, so Klinsmann weiter. „Wir müssen Geduld haben, um die Räume zu finden und diese harte Nuss zu knacken.“

Auch Miroslav Klose, in den letzten sechs Spielen an zehn Treffern des FCB beteiligt, warnte davor, die Ostwestfalen zu unterschätzen. „Ich erwarte ein schweres Spiel, man muss höllisch auf sie aufpassen“, meinte der Nationalspieler und warnte vor allem vor Arminia-Angreifer Arthur Wichniarek, der immerhin sieben der insgesamt elf Bielefelder Treffer erzielt hat.

Der Rekordmeister dürfe nicht den Fehler machen, und an die nächsten Aufgaben in Florenz und Schalke denken, so Klose. „Wir müssen uns jetzt hier ein Erfolgserlebnis holen.“ Oder kurze gesagt: „Gewinnen, abhaken.“ Und Klinsmann ergänzte: „Wir wollen wieder da hin, wo wir hingehören. Wir haben die Pflicht, in der Tabelle nach oben zu kommen und das wieder gut machen, was wir uns selbst eingebrockt haben.“

Personell kann der 44-Jährige auf die siegreiche Elf aus den Spielen gegen Wolfsburg und Frankfurt zurückgreifen. Luca Toni muss nach seiner Rippenprellung weiter pausieren, für ihn wird wieder Lukas Podolski spielen. Und anstelle des verletzten Philipp Lahm wird erneut Zé Roberto als linker Verteidiger aushelfen. Klinsmann: „Er ist eine optimale Lösung im Moment.“

Weitere Inhalte