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Abgezockt und effektiv

FCB zurück in der Erfolgsspur

Drei Spiele, sieben Punkte und 5:1 Tore - bereits nach der Hinrunde der Gruppenphase in der Champions League ist das angestrebte Achtelfinale für den FC Bayern zum Greifen nahe. „Wir haben es selber in der Hand. Wenn wir das Heimspiel gegen Steaua Bukarest gewinnen sollten, sind wir auf jeden Fall qualifiziert und das ist eine wunderbare Ausgangssituation“, frohlockte Uli Hoeneß nach dem 3:0-Erfolg gegen FC Florenz

Im günstigsten Fall könnten die Bayern schon im Rückspiel in Florenz in zwei Wochen das Ticket für die K.o.-Phase lösen. Von vorzeitigen Gratulationen wollte beim Rekordmeister aber niemand etwas wissen. „Sieben Punkte aus drei Spielen sind ein guter Start, aber wir müssen noch zwei Mal auswärts ran. Das wird nicht einfach“, warnte Kapitän Mark van Bommel nach der besten Saisonleistung seiner Mannschaft.

Mit wieder gewonnener Spielfreude und Effektivität vor dem gegnerischen Tor legten die Bayern die Grundlage für den Sieg gegen Florenz. Doch so klar wie das Resultat am Ende ausfiel, es gehörte auch eine Portion Glück dazu, „dass wir kein Tor bekommen haben“, gestand Van Bommel. 23 Mal schossen oder köpften die Gäste auf das von Michael Rensing wohl behütete Münchner Tor, mehrmals fehlten Stürmerstar Adrian Mutu und Co. nur Zentimeter zum Erfolg. „Das Ergebnis lügt“, sagte der diesmal erfolglose Goalgetter Alberto Gilardino. „Wir waren abgezockter", sagte Miroslav Klose. Der Stürmer (4. Minute), Bastian Schweinsteiger (25.) und Zé Roberto (90.) zeigten mit drei sehenswerten Treffern, wie es geht.

Nach dem zweiten Zu-Null-Sieg in Folge konnte Trainer Jürgen Klinsmann zufrieden „ein bisschen Konstanz“ bei seiner Mannschaft feststellen: „Wir sind gut drauf und kriegen so langsam die ersten Ergebnisse unserer sehr intensiven Trainingsarbeit der letzten drei Monate.“ Manager Hoeneß sieht noch weitere positive Aspekte: „Man merkt, dass die Mannschaft langsam zusammenwächst, dass die Automatismen kommen.“

International liegen die Bayern also voll auf Kurs, jetzt sollen auch in der Bundesliga die Dinge wieder gerade gerückt werden. „Wir sind die stärkste Mannschaft der Liga und müssen alles tun, wieder nach oben zu kommen“, sagte Luca Toni vor drei Ligaspielen in nur acht Tagen. Momentan belegen die Bayern lediglich Platz elf, allerdings mit „nur“ fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Hamburger SV

Den Auftakt der geplanten Aufholjagd soll das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg werden. „Um oben dranzubleiben, müssen wir jetzt nachlegen“, forderte Philipp Lahm. Er selbst wird allerdings dabei vorerst nicht zur Verfügung stehen. Lahm erlitt gegen Florenz eine Verletzung am rechten Sprunggelenk und fällt bis auf Weiteres aus. Klinsmann ist dennoch überzeugt: „Der Sieg gegen Florenz gibt uns noch mehr Auftrieb für die nächsten Aufgaben, so wollen wir weitermachen.

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