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3:0 gegen Reggina

Florenz schießt sich für Bayern warm

Pünktlich zum Champions League-Spiel am Dienstagabend beim FCBayern kommt der AC Florenz so richtig in Fahrt. Mit 3:0 (1:0) fegte die Fiorentina am Samstagabend in der Serie A den Drittletzten Reggina Calcio vom Platz und strotz vor dem Wiedersehen mit ihrem früheren Stürmerstar Luca Toni nur so vor Selbstbewusstsein.

Gianpaolo Pazzini brachte das Team von Erfolgstrainer Cesare Prandelli in der 40. Minute mit seinem verwandelten Elfmeter in Führung, die beiden anderen Treffer erzielte der erste spät eingewechselte Alberto Gilardino, der damit die magische Zahl von 100 Toren in der Serie A erreichte.

Gefeierter Gilardino

„Dass ich das ausgerechnet vor dem Spiel gegen die Bayern geschafft habe, ist fantastisch“, sagte der 26-Jährige, den die „La Gazzetta dello Sport“ am Sonntag als „Super-Gila“ feierte. Trainer Prandelli lobte Gilardino, der im Sommer vom AC Milan in die Toskana wechselte, als „ein Vorbild für alle“.

Für Gilardino und die Fiorentina-Fans ist das Duell mit Toni ein ganz besonderes Spiel. Fair drücken alle Florentiner dem Bayern die Daumen, dass er nach seiner Verletzung wieder fit ist. „Wir wünschen unserem Freund nur das Beste“, betonte Pazzini. „Ich bin mir sicher, dass Luca spielt und ich wünsche ihm sogar ein Tor. Allerdings hoffe ich, dass ich eins mehr mache“, sagte Gilardino.

Einzig dessen etatmäßiger Sturmkollege Adrian Mutu bereitet derzeit Sorgen. Gegen Reggina schonte Prandelli den Rumänen, der in der vergangenen Serie A-Saison 17 Tore erzielte: „Adrian schleppt seit Wochen ein Problem im Knie mit sich herum“, sagte der Trainer. Erst am Montag wolle er entscheiden, ob der Rumäne fit genug für das Duell mit der Klinsmann-Truppe ist.

So spielte Florenz:

S. Frey - Comotto, Dainelli, Gamberini, Gobbi - Donadel, Felipe Melo - Santana, Pazzini (71. Gilardino), Jovetic (67. Osvaldo)

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