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Unentdeckte Talente

Kopfballungeheuer Zé Roberto

Es gibt Momente in der Karriere eines Fußballers, an die erinnert man sich auch noch nach vielen Jahren. Bei Zé Roberto dürften dies vor allem die wenigen Kopfballtore sein, die der 33-Jährige in seiner erfolgreichen Laufbahn erzielt hat. Wie den 4:3-Siegtreffer im Finale des Konföderationen-Pokals 1999 gegen Gastgeber Mexiko. Oder das 1:0 in der Bundesliga mit Leverkusen beim 2:0-Erfolg gegen Cottbus im März 2002. Oder eben der 1:1-Ausgleich des FC Bayern im Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympique Lyon.

„Im Training habe ich schon ab und zu mal mit dem Kopf getroffen“, berichtete der 1,72 große Brasilianer am Tag nach dem Remis gegen den französischen Serien-Meister, „aber im Spiel ist es wirklich schon sehr lange her.“ Umso erfreulicher, dass dem Filigrantechniker, der zumeist eher als Vorbereiter denn als Vollstrecker glänzt, nur die wichtigen Tore per Kopf erzielt.

„Dass Zé Roberto ein Kopfballtor macht, findet ja nicht alle Tage statt“, berichtete nach dem Spiel auch Manager Uli Hoeneß und sprach von einem insgesamt „schönen Europapokalabend“ in der Allianz Arena. Dank des ersten Saisontreffers des 33-Jährigen behauptete der FC Bayern die Tabellenführung in der Gruppe F vor den punktgleichen Teams aus Lyon und Florenz.

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