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Erster Saisontreffer

Ribérys Initialzündung zur Aufholjagd

Uli Hoeneß sagte: „Wir haben das Glück gehabt, dass wir vor der Halbzeit noch das 1:2 durch Franck gemacht haben.“ Jürgen Klinsmann erklärte: „Das 1:2 von Franck hat sehr geholfen, dadurch war die Moral in der Kabine viel besser.“ Bastian Schweinsteiger gestand: „Das 1:2 von Franck kurz vor der Pause war sehr wichtig.“ Und selbst Wolfsburg-Coach Felix Magath stimmte überein: „Ich denke, dass der Anschlusstreffer entscheidend war. Ein Tor kurz vor der Pause ist immer ein ungünstiger Augenblick.“

Es herrschte also in beiden Lagern Einigkeit über die Bewertung von Franck Ribérys Treffer am Samstag beim Spiel des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg. Beim Stand von 0:2 erzielte der Franzose vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff nach feinem Sololauf mit einem 18-Meter-Flachschuss den Anschlusstreffer - und gab damit die Initialzündung für die eindrucksvolle Aufholjagd des FCB in der zweiten Halbzeit.

Es war gleichzeitig Ribérys erster Treffer in dieser Spielzeit. Nach gut drei Monaten Verletzungspause hatte er erst vor knapp vier Wochen beim Pokalsieg gegen den 1. FC Nürnberg sein Comeback gefeiert. „Er wird immer mehr zu dem Spieler, der er vor seiner Verletzung war“, stellte Klinsmann nun nach dem Spiel gegen Wolfsburg zufrieden fest: „Er arbeitet sehr intensiv daran und gibt sich alle Mühe“

Von Woche zu Woche und von Spiel zu Spiel gelingt es Ribéry, sich der überragenden Form der letzten Saison zu nähern. „Wir sind froh, dass er immer mehr zu seinem Rhythmus findet“, sagte Klinsmann, der weiß, wie wichtig der spielstarke Franzose wahrscheinlich für jede Mannschaft der Welt wäre: „In dem Moment, in dem er die Dinge umsetzt, die ihm Gott gegeben hat, macht er einfach mit seiner Qualität den Unterschied aus.“

Um Ribérys Fortschritte weiter zu beschleunigen, hat Klinsmann mit seinem Trainerstab eine spezielle Taktik ausgeklügelt. Immer dann, wenn beim 25-Jährigen vermeintlich die Kräfte etwas nachlassen, wird er als hängende Spitze eingesetzt, „um ihn defensiv zu entlasten.“ Gegen Wolfsburg war das in der 70. Minute zu beobachten, als Andreas Ottl für Lukas Podolski ins Spiel kam und Ribéry dafür nach vorne rückte.

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