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Ziel Tabellenführung

Bayern am Samstag schon ganz oben?

Es könnte der Spieltag des FC Bayern werden. Während der Rekordmeister in der 13. Bundesligarunde am Samstag zu Gast bei Borussia Mönchengladbach ist, treffen in den anderen Partien sechs der ersten sieben Mannschaften in der Tabelle im direkten Duell aufeinander: Tabellenführer Bayer Leverkusen empfängt den FC Schalke 04 (6.), Überraschungsaufsteiger TSG Hoffenheim (2.) den VfL Wolfsburg (7.) und Hertha BSC Berlin (5.) den Hamburger SV (4.). Bei idealem Verlauf könnte der FCB um 17.15 Uhr erstmals in dieser Saison an der Tabellenspitze stehen.

„Wir wollten am Anfang nach ganz oben und wollen das natürlich immer noch“, sagte Miroslav Klose am Donnerstag. Nur ein Punkt beträgt der Rückstand des amtierenden Double-Gewinners und Tabellen-Dritten auf das punktgleiche Führungsduo aus Leverkusen und Hoffenheim, die am letzten Spieltag jeweils wichtige Punkte im Kampf um die Spitze verloren. „Wir dürfen nur auf uns schauen“, meinte Klose, „wenn wir in Gladbach gewinnen, dann ist es uns egal, wie die anderen spielen.“

Gute Erinnerungen an Gladbach

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge will der FCB also auch am Samstag beim alten Rivalen aus den 70er Jahren nachlegen. „Wir fahren nach Gladbach, um zu gewinnen“, kündigte Klose an, der gemeinsam mit dem wiedergenesenen Luca Toni für die nötigen Tore sorgen soll. „Gegen Schalke habe ich kein gutes Spiel gemacht. Ich bin nicht reingekommen ins Spiel, ich war absolut nicht zufrieden“, so der Nationalstürmer, der im seit Wochen ausverkauften Borussia-Park auf Besserung hofft.

Deutlich besser hat nach überstandener Rippenprellung Luca Toni in die Partie gefunden. „Die zehn Tage Pause haben mir gut getan, es war gut, ein wenig abzuschalten. Ich hatte ja nach der EM nicht viel Urlaub“, erklärte der Torschützenkönig der vergangenen Saison. Gerade an die Gladbacher hat das Duo Toni/Klose gute Erinnerungen: In der zweiten Pokalrunde der vergangenen Saison gewann der FC Bayern zuhause gegen den damaligen Zweitligisten mit 3:1 dank der Treffer von Toni (2) und Klose.

Toni torhungrig

„Ich möchte noch einige Tore bis Weihnachten machen. Es stört mich, dass in der Torschützenliste so viele Namen vor mir sind. Das bin ich nicht gewohnt“, hofft der italienische Weltmeister auf weitere Treffer in den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause. „Normalerweise stehe ich vorne und werde von den anderen gejagt, jetzt bin ich der Jäger. Aber das beflügelt mich noch mehr“, so Toni.

Ein Umstand, der Gladbachs neuen Trainer Hans Meyer nicht gefallen dürfte. „Schade, dass wir die Bayern nicht früher bekommen haben, als die Mannschaft noch ein bisschen gewackelt hat. Inzwischen ist das Team sehr gefestigt. Die letzten Auswärtsauftritte waren meisterschaftsverdächtig“, meinte der 66 Jahre alte Fußballlehrer.

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