präsentiert von
Menü
Bastian Schweinsteiger

'Ich habe mich weiterentwickelt'

München. Dienstagabend, 19.02 Uhr. In dunklen Anzügen gekleidet betreten drei gut aussehende junge Männer den Hugo BOSS-Store in der Maximilianstraße. Über 100 geladene Gäste warten da schon auf die „drei internationalen Topmodell aus Mailand“, wie sie Stephan Lehmann, Moderator des Events, vorstellt. Gemeint waren Michael Rensing, Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger.

Die drei Bayern-Stars waren auf Einladung von Hugo BOSS, dem offiziellen Bayern-Ausstatter, zu dieser exklusiven Charity-Auktion mit dem Namen „Fashion meets Fußball“ erschienen. In entspannter Atmosphäre halfen sie mit, fast 3.000 Euro für den FC Bayern Hilfe e.V. zu ersteigern, schrieben geduldig Autogramme und nutzten einmal Abseits des grünen Rasens die Gelegenheit zu einem gemütlichen Plausch mit den Anwesenden.

Sichtlich wohl in diesem Ambiente fühlte sich Bastian Schweinsteiger. Der Nationalspieler ist seit über einem Jahr mit dem Model Sarah Brandtner liiert, kennt sich also im Bereich „Fashion“ aus. fcbayern.de sprach mit dem 24-Jährigen, ob das äußerer Erscheinungsbild wichtig für ihn ist und welchen modischen Einfluss seine Freundin auf ihn nimmt.

Das Interview mit Bastian Schweinsteiger:

fcbayern.de: Bastian, was bedeutet Dir Mode und gutes Aussehen?
Bastian Schweinsteiger: „Weniger, als man im Allgemeinen denkt. Ich bin ein spontaner Typ und kleide mich ganz nach meiner Laune und wie das Wetter ist. Dann nehme ich mir, was zusammenpasst, was gut kombinierbar ist - mehr ist da nicht.“

fcbayern.de: Interessierst Du Dich dafür, was gerade in Mode ist?
Schweinsteiger: „Ja, schon ein wenig. Ich gehe durch die Läden und schaue, was mir gefällt, aber ich habe keinen Drang nach irgendetwas. Ich mache daraus kein großes Spektakel. Außerdem habe ich ja jemanden bei mir zuhause, der sich in der Mode sehr gut auskennt.“

fcbayern.de: Du meinst Deine Freundin, die als Model tätig ist. Inwieweit hat sie Einfluss auf Dein Outfit?
Schweinsteiger: „Seitdem ich mit ihr zusammen bin, kleide ich mich schon anders. Aber ich trage die Sachen nicht, weil sie mir es sagt, sondern weil sie mir gefallen und ich mich wohl darin fühle. Wenn wir zusammen einkaufen gehen, legt sie mir schon mal Sachen hin, wo ich sage: Hey, das sieht aber gut aus. Sie hat oft ein gutes Auge für Klamotten, die gut zusammenpassen. Es kommt aber auch vor, dass ich sage: Nein, das ist nichts für mich. Insgesamt liegt sie aber sehr oft richtig mit ihren Vorschlägen. Ab und zu bringen wir uns auch gegenseitig was aus der Stadt mit. Wenn sie für sich Sachen einkauft und ich bin dabei, dann schaue ich in den Geschäften aber immer nach einem gemütlichen Plätzchen (lacht).“

fcbayern.de: Bist Du eitel?
Schweinsteiger: „Nein, würde ich nicht sagen. Ich achte auf mein Äußeres, aber deswegen ist man ja nicht gleich eitel, oder?“

fcbayern.de: Stehen Fußball-Profis heutzutage, was ihr Äußeres angeht, mehr im Fokus des öffentlichen Interesses als früher?
Schweinsteiger: „Ich glaube schon. Die Öffentlichkeit und gerade die Medien achten viel mehr darauf, was man anzieht und wie man aussieht. Das hat gegenüber früheren Zeiten bestimmt zugenommen, aber auch, weil die Spieler mehr auf Mode und Frisuren achten. Wobei: Wenn ich an die Frisuren von unserem Manager und Paul Breitner denke, die waren auch schon sehr außergewöhnlich.“

fcbayern.de: Würdest du zustimmen, wenn man sagt: Bastian Schweinsteiger ist reifer geworden - als Fußballer und auch als Mensch?
Schweinsteiger: „Ich bin sicherlich ein anderer als zu Beginn meiner Karriere. Ich bewege mich auf dem Platz anders als mit 18 Jahren und habe mich insgesamt weiterentwickelt, aber das ist doch auch ganz normal, wenn man älter wird. Das ist doch bei jedem Menschen so.“

Weitere Inhalte