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Überflieger

Ribéry fühlt sich 'immer besser'

Man braucht nur in die Statistik schauen, da steht es Schwarz auf Weiß, in Zahlen eindeutig festgehalten: Franck Ribéry kommt immer besser in Fahrt. Seit seinem Comeback vor 6 Wochen hat Deutschlands und Frankreichs Fußballer des Jahres 9 Spiele bestritten, dabei war er in den letzten 4 immer an Toren beteiligt: 3 Treffer, 1 Torvorlage und 1 herausgeholter Elfmeter gingen gegen Florenz, Wolfsburg, Frankfurt und Bielefeld auf sein Konto.

„Ich fühle mich immer besser - in den Beinen, im Kopf und auf dem Platz“, stellte Ribéry selbst fest. Vor einer Woche schätzte er sein Leistungsvermögen noch auf 85 Prozent, seitdem hat er wieder ein paar Prozentpunkte draufgelegt. „Ich weiß nicht, ob es schon 100 Prozent sind“, sagte er am Dienstag und lächelte wie einer, der weiß, dass seine Formkurve steil nach oben zeigt. fcbayern.de hat die Gründe dafür zusammengestellt:

Verletzung abgehakt
Als Ribéry Mitte Juni bei der Europameisterschaft mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz getragen wurde, musste man das Schlimmste befürchteten. Am Ende war es kein Knochenbruch oder eine schwere Knieverletzung, sondern „nur“ ein Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk - und der ist mittlerweile voll ausgeheilt. „Ich habe keine Schmerzen“, berichtete Ribéry, der wieder volles Vertrauen in sein Gelenk hat. Auch Schläge, die er in den letzten beiden Spielen gegen Bielefeld und Frankfurt bei Fouls auf seinen verletzten Fuß erhalten hat, hat er problemlos weggesteckt. „Ich habe keine Angst.“

Lust auf Fußball
Drei Monate musste Ribéry zuschauen, ehe er Ende September wieder auf dem Spielfeld stand. Wer den dribbelstarken Franzosen kennt, weiß: In dieser Zeit juckte es ihn mächtig in den Füßen. „Ich konnte es kaum erwarten“, erzählte er kurz nach seinem Comeback - und bis heute ist Ribérys Lust auf Fußball kaum kleiner geworden. „Ich habe große Lust, zu spielen und den Fans Freude zu bereiten“, betonte er.

Deutsch gelernt
Vor einer Woche war es, da beantwortete Ribéry erstmals in einer Pressekonferenz ein paar Fragen auf Deutsch. Es konnte sich hören lassen, was der Franzose in 16 Monaten in Deutschland gelernt hatte. „Am Anfang habe ich mich wie wild mit Gesten verständigt. Darüber musste ich oft selbst lachen“, erinnerte sich der 25-Jährige, „jetzt komme ich mit der Sprache besser zurecht, auch wenn es noch nicht perfekt ist.“ Natürlich haben seine verbesserten Deutschkenntnisse auch Auswirkungen auf dem Platz. „Es hilft auch im Spiel“, stellte er fest.

In München zuhause
Je mehr sich Ribéry in der deutschen Sprache zurechtfindet, desto besser gefällt es ihm auch in München. „Schon letzte Saison habe ich mich hier sehr wohl gefühlt, obwohl die Sprache sehr schwierig ist“, erzählte er. Mittlerweile ist der Franzose aber richtig in der bayerischen Landeshauptstadt angekommen. „In München gibt es viel anzuschauen und man kann viel unternehmen, auch mit Kindern“, sagte er. Besonders haben es ihm aber die Menschen angetan. „Ich mag die Leute hier. Sie sind sehr freundlich und respektvoll, kein bisschen aggressiv. Es gibt kein Geschubse, Gedränge und Geschrei. Die Leute fragen höflich, ob sie ein Autogramm haben können. Das gefällt mir sehr gut“, erzählte er.

Das Glück am Arm
Den vielleicht wichtigsten Grund für seinen Formanstieg trägt Franck Ribéry seit drei Spielen am linken Handgelenk: ein weißes Armband mit dem Namen seiner Frau Wahiba. Es handle sich dabei um ein Stück des Verbandes, den er am Sprunggelenk getragen hat, erzählte der Franzose. „Sie hat mir gesagt: Wenn du das trägst, wirst du gut spielen und Tore schießen. Bisher funktioniert das ganz gut.“ Siehe Statistik.

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