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7 Tore, 23 Spiele

Borowski zieht positive Hinrundenbilanz

Nur zwei Bayern haben mehr Spiele bestritten, nur zwei haben mehr Tore geschossen - die Hinrundenbilanz von Tim Borowski ist positiv. „Ich hatte viele Einsätze, insofern kann man zufrieden sein“, sagte der 28-Jährige, der im vergangenen Sommer der einzige Neuzugang des FC Bayern neben Ersatzkeeper Hans Jörg Butt war.

Zum Abschluss zeigte Borowski noch einmal seine besondere Qualität: Er ist als Mittelfeldspieler extrem torgefährlich. Beim 2:2 in Stuttgart erzielte er zunächst den 1:1-Ausgleich und bereitete anschließend den 2:1-Führungstreffer durch Luca Toni mit einem starken Antritt sowie einer Maßflanke vor. „Ich hätte mich mehr gefreut, wenn wir das Ding mit drei Punkten nach Hause gefahren hätten“, war er nach dem Schlusspfiff aber etwas enttäuscht, dass es am Ende nur zu einem Remis gereicht hatte.

Insgesamt sieben Saisontore stehen für den ehemaligen Bremer nach seinem ersten FCB-Halbjahr zu Buche, in allen drei Wettbewerben hat er getroffen. Und bis auf seine zwei Treffer beim 2:5 gegen Bremen waren es ausnahmslos wichtige Tore. So sorgte Borowski beispielsweise dafür, dass der FCB in Florenz und Dortmund (jeweils 1:1) noch einen Punkt holte.

Dabei hatte die Saison gar nicht gut für den Neu-Münchner begonnen. Wegen einer Bänderdehnung im Knie verpasste er fast die komplette Sommervorbereitung. Dennoch stand Borowski in 23 von 25 Hinrundenspielen auf dem Platz, dabei allerdings auch nur acht Mal in der Startelf. Den 28-Jährigen meist auf der Ersatzbank Platz nehmen zu lassen, fiel Jürgen Klinsmann „schwer. Er klopft an und will da rein“, hatte der FCB-Chefcoach vor einigen Wochen erzählt.

Im Januar startet Borowski einen neuen Angriff auf die Stammplätze, diesmal - das ist ihm zu wünschen - ohne von einer Verletzung behindert zu werden. Den Wechsel nach München hat er jedenfalls nicht bereut. „Es war der richtige und ein wichtiger Schritt in meiner Karriere“, stellte er bereits vor ein paar Wochen fest.

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