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Toni glücklich beim FCB

'Fühle mich wie zu Hause'

Luca Toni - eineinhalb Jahre steht der italienische Weltmeister jetzt beim FC Bayern unter Vertrag. Und wie es scheint, fühlt sich der 31-Jährige in München pudelwohl. „Bei Bayern fühle ich mich wie zu Hause“, sagte der Stürmerstar in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der „La Gazzetta dello Sport“. Bis zum 30. Juni 2011 läuft sein Vertrag beim Rekordmeister. „Wenn man mich nicht wegschickt, bleibe ich in Deutschland", betonte Toni.

Der Anfang in Deutschland sei zwar nicht so einfach gewesen, gab der Weltmeister von 2006 zu. „Aber seitdem fühle ich mich wohl“, meinte der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison. „Bei Bayern umsorgen sie mich. Und dies umso mehr, wenn ich mal nicht treffe oder verletzt bin“, lobte Toni das Engagement des FCB. Mit Toren bedankte er sich für das Vertrauen. In bisher 63 Pflichtspielen für den FCB traf Toni 49 Mal und gab 15 Torvorlagen.

Toni glaubt fest an die Titelverteidigung in der Bundesliga. Hoffenheim spiele zwar gut, Bayern sei aber die stärkste Mannschaft der Liga. Die Startschwierigkeiten hätte der Rekordmeister nun überwunden: „Neuer Trainer, viele Verletzungen, neue Systeme, viele Änderungen: Es gab Probleme, doch wir haben den Ausweg gefunden, weil wir wissen, dass Klinsmann ein guter Mann ist."

Tonis größter Wunsch mit den Bayern in dieser Saison ist das Erreichen des Champions League-Finals in Rom. „Wir sind einzigartig: Wir können jeden besiegen. Ich würde alles dafür tun, um dies als Italiener mit den Bayern zu erreichen“, sagte er.

Ein weiteres Ziel für den groß gewachsenen Stürmer ist die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Titelverteidiger Italien traut er dort alles zu. „Ich bin zuversichtlich“ sagte Toni. Die „Squadra Azzurra“, die im EM-Viertelfinale in Wien gegen den späteren Europameister Spanien im Elfmeterschießen ausgeschieden war, sei noch nicht überaltert. „Nationaltrainer Marcello Lippi ist sehr gut, er weiß schon wie er kommendes Jahr eine Mannschaft für die WM formen wird“, meinte Toni.

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