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Ribéry unverkäuflich

Nur Donovan kommt im Winter

In genau vier Wochen öffnet das zweite Transferfenster in dieser Saison. Zwischen dem 1. und 31. Januar 2009 können die Klubs der Bundesliga und der anderen europäischen Ligen personelle Veränderungen an ihrem Kader vornehmen, können neue Spieler verpflichten und gleichzeitig Spieler abgeben.

Beim FC Bayern werden sich die Tätigkeiten auf dem Wintertransfermarkt aber in einem sehr kleinen Rahmen halten. „Der einzige Zugang, der im Winter zum FC Bayern kommen wird, ist Landon Donovan. Wir haben ihn zunächst bis 15. März ausgeliehen und schauen uns das in aller Ruhe mal an“, erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge jetzt in einem Interview für das aktuelle Bayern –Magazin. „Wir haben eine ganz gestandene, harmonische Mannschaft, in der ich überhaupt keinen Bedarf an großen Veränderungen sehe.“

Keinen Schnellschuss bei Timoschtschuk

St. Petersburgs Kapitän Anatoly Timoschtschuk, der am letzten Wochenende zu Gesprächen mit dem FCB-Vorstand in München weilte, sei für die kommende Transferperiode kein Thema, so Rummenigge. „Das war ein reines Informationsgespräch, in dem wir uns über die Möglichkeiten ausgetauscht haben, was den Sommer 2009 betrifft. Mehr nicht. Es gibt weder eine Vereinbarung noch sonst etwas, wir haben auch kein Angebot oder dergleichen abgegeben. Wir müssen im Dezember 2008 keinen Schnellschuss für den Sommer 2009 machen.“

Rummenigge betonte, dass Lukas Podolski in der Rückrunde für den FCB auflaufen wird. „Wir haben dem 1. FC Köln ganz klar mitgeteilt, dass es in der Winterpause keine Chance gibt, Lukas Podolski zu verpflichten. Lukas wird mindestens bis zum Sommer 2009 bleiben - sein Vertrag läuft ja noch bis Juni 2010. Gesichert wird er die Rückrunde beim FC Bayern verbringen, dann sehen wir weiter.“ Manager Uli Hoeneß hatte am Wochenende erklärt, sich einen Wechsel von Podolski im Sommer „gut vorstellen“ zu können, falls der FCB dafür einen Ersatz im Sturm findet.

Weder im Winter, noch im Sommer ist ein Transfer von Franck Ribéry ein Thema. „Wir wissen, welchen Spieler wir in Franck Ribéry beim FC Bayern haben und ich kann alle Fans beruhigen: Es gibt keine Summe der Welt, die uns da auch nur eine Sekunde überlegen lassen könnte. Absolut keine! Der Vorstand ist sich komplett einig: Franck Ribéry hat einen Vertrag bis mindestens 2011 - er ist unverkäuflich.“ Der Franzose selbst sagte vor ein paar Tagen: „Für mich sieht es so aus, als ob ich bis 2011 beim FC Bayern bleibe.“

Aber nicht nur Ribéry soll dem FCB noch lange erhalten bleiben. Rummenigge erklärte, dass in der Winterpause die Gespräche mit Mark van Bommel, Zé Roberto und Bastian Schweinsteiger in Sachen Vertragsverlängerungen intensiviert werden sollen, „um vor Rückrundenbeginn Klarheit zu haben. Und wir haben eigentlich bei allen drei die berechtigte Hoffnung, dass sie beim FC Bayern bleiben, wenn wir uns auf einer fairen Basis treffen.“ Alle drei Verträge enden am 30. Juni 2009.

Überraschungs-Coup in der Königsklasse?

Rummenigge weiß im Fall von Schweinsteiger um die internationale Konkurrenz. „Und es ist auch legitim, dass Klubs aus England, Italien und Spanien großes Interesse haben. Ich weiß, dass es schwer wird - aber ich bin keineswegs pessimistisch. Bastian ist Bayer, er ist hier groß geworden, hat sich seine Sporen verdient und wurde Nationalspieler.“ Schweinsteiger betonte zuletzt immer wieder, dass der FC Bayern sein „erster Ansprechpartner“ sei.

Dem aktuellen Kader traut Rummenigge in dieser Saison jedenfalls eine ganze Menge zu. „Unser Ziel ist die Deutsche Meisterschaft zu verteidigen und in den anderen zwei Wettbewerben auch Erfolge zu feiern.“ Gerade in der Champions League traut er Jürgen Klinsmann und seiner Mannschaft einiges zu: „Ich habe den Eindruck, dass wir eine so großartig zusammengewachsene Truppe von Klassespielern haben, dass wir auch da für die eine oder andere Überraschung gut sein werden. Wir gehören vielleicht nicht zu den Titelfavoriten, aber es wird nicht so einfach sein, den FC Bayern aus dem Wettbewerb zu werfen."

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