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Demichelis und Van Bommel wieder fit

Ohne Personalsorgen ins Spitzenspiel

Pünktlich zum großen Bundesliga-Showdown gegen Überraschungsspitzenreiter 1899 Hoffenheim (die Highlights sehen Sie ab 22.30 Uhr exklusiv bei FCB.tv) hat der FC Bayern wieder fast alle Spieler an Bord. Kapitän Mark van Bommel und Abwehrspieler Martin Demichelis, die beim 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende in Leverkusen wegen Krankheit und Verletzung gefehlt hatten, kehrten am Dienstagvormittag wieder ins Mannschaftstraining zurück und sind gegen den Tabellenführer einsatzbereit.

Eine Trainingspause musste dagegen Tim Borowski einlegen, der sich in Leverkusen eine Prellung zugezogen hatte. Der Mittelfeldspieler soll aber bereits am Mittwoch wieder in den Übungsbetrieb zurückkehren, sein Einsatz am Freitagabend steht nicht infrage. Somit kann Trainer Jürgen Klinsmann vor dem Duell mit dem Spitzenreiter bis auf Willy Sagnol (Achillessehne) und Lukas Podolski (Rücken) aus dem Vollen schöpfen.

Bayern wollen ein Zeichen setzen

Zwei Spieltage vor Hinrunden-Ende führt Hoffenheim die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung vor dem Titelverteidiger aus München an. „Wir wollen zeigen, wer ganz oben stehen muss - und das ist der FC Bayern“, zeigte sich Nationalspieler Philipp Lahm drei Tage vor dem Heimspiel in der seit Wochen ausverkauften Allianz Arena (eigener Bericht) kämpferisch und siegesgewiss. „Wir müssen jetzt ein Zeichen setzen“, so Lahm weiter.

Dabei werde man versuchen, den Hoffenheimern die eigene Spielweise aufzuzwingen, betonte Lahm. „Es wird schwer für Hoffenheim, sich auf uns einzustellen. Wir haben eine sehr gute Offensive“, konterte Lahm die Frage eines Reporters, wie der FCB gedenke, sich auf die mit 40 Toren offensivstärkste Elf aus dem Kraichgau einzustellen.

Hoffenheim hat nichts zu verlieren

Mannschaftskollege Bastian Schweinsteiger sieht den FCB unter einem größeren Druck als den Tabellenführer. „Die Hoffenheimer haben im Grunde nichts zu verlieren. Wenn sie gewinnen, freut sich die ganze Nation. Wenn sie Unentschieden spielen, schmunzeln viele. Und wenn sie verlieren, passiert gar nichts“, sagte Schweinsteiger.

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